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	<description>Verband Deutscher Schul- und Kitacaterer e.V.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 Jul 2026 07:37:47 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>NRW verlängert Härtefallfonds für Kita- und Schulessen</title>
		<link>https://www.vdskc.de/nrw-verlaengert-haertefallfonds-fuer-kita-und-schulessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 07:30:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kitaessen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Land sichert die Finanzierung von Mittagsmahlzeiten für bedürftige Kinder bis 2028.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/nrw-verlaengert-haertefallfonds-fuer-kita-und-schulessen/">NRW verlängert Härtefallfonds für Kita- und Schulessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat den Härtefallfonds <a href="https://www.mags.nrw/alle-kinder-essen-mit" target="_blank" rel="noopener">„Alle Kinder essen mit“</a> um zwei weitere Jahre verlängert. Wie das NRW-Sozialministerium mitteilte, ist die finanzielle Unterstützung damit für die kommenden Schul- und Kindergartenjahre 2026/27 sowie 2027/28 gesichert. Für die Fortführung stellt das Land jährlich eine Million Euro bereit. Das Programm richtet sich gezielt an einkommensschwache Familien, die keinen Anspruch auf das reguläre Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) des Bundes haben.</p>
<p>Laut Sozialminister Karl-Josef Laumann sollen die Mittel sicherstellen, dass auch in Zeiten anhaltend hoher Lebensmittelpreise kein Kind vom gemeinsamen Mittagessen in den Einrichtungen ausgeschlossen wird. Der Fonds greift insbesondere dann, wenn das Familieneinkommen die gesetzlichen Grenzen für staatliche Hilfen wie das Bürgergeld oder den Kinderzuschlag nur geringfügig überschreitet oder sich Familien in temporären finanziellen Notlagen befinden.</p>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, &quot;Helvetica Neue&quot;, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Im Fokus des Programms steht die finanzielle Entlastung bei der Mittagsverpflegung in Schulen, Kindertagesstätten, Horten und der Kindertagespflege. <span class="iNqyIf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, &quot;Helvetica Neue&quot;, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Das Land übernimmt pauschal bis zu 1.080 Euro pro Kind und Schuljahr für die Verpflegungskosten. </span><span class="iNqyIf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, &quot;Helvetica Neue&quot;, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Für die Eltern verbleibt in der Regel lediglich ein Eigenanteil von einem Euro pro Mahlzeit.</span></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/nrw-verlaengert-haertefallfonds-fuer-kita-und-schulessen/">NRW verlängert Härtefallfonds für Kita- und Schulessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>AlsterFood – erfolgreiche Neuerfindung einer Hamburger Großküche</title>
		<link>https://www.vdskc.de/alsterfood-erfolgreiche-neuerfindung-einer-hamburger-grosskueche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 08:04:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie ein fast aufgegebenes Unternehmen zu einem modernen Kita- und Schulcaterer wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/alsterfood-erfolgreiche-neuerfindung-einer-hamburger-grosskueche/">AlsterFood – erfolgreiche Neuerfindung einer Hamburger Großküche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Immer frisch und immer freundlich: Nach diesem Motto arbeiten Amedeus Hajek und sein Team von der <a href="https://www.alsterfood.de" target="_blank" rel="noopener">AlsterFood GmbH</a> in Hamburg. Das Unternehmen feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Heute ist der Caterer fest in der Kita- und Schulverpflegung der Hansestadt und der Metropolregion etabliert und versorgt täglich rund 9.000 Kinder mit gesunden, leckeren Mahlzeiten.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Von der Anstaltsküche zum modernen Caterer</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">AlsterFood wurde 1996 gegründet. Ursprünglich ging das diakonische Dienstleistungsunternehmen direkt aus der Zentralküche der damaligen „Alsterdorfer Anstalten“ hervor – einer Hamburger Institution für Menschen mit Behinderungen, deren Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht und die später in „Evangelische Stiftung Alsterdorf“ umbenannt wurde. Mitte der 1990er-Jahre entstand innerhalb dieses Stiftungsverbunds ein eigenständiger Großküchenbetrieb. Was einst als reine Versorgungsstätte für die sozialen Einrichtungen und Krankenhäuser der Diakonie begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem modernen, flexiblen Cateringspezialisten. Heute kreiert das Team der AlsterFood GmbH maßgeschneiderte Verpflegungskonzepte für Kitas und Schulen sowie für Betriebe, Kliniken und soziale Einrichtungen in ganz Norddeutschland.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Neustart statt Abwicklung</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Der Weg dorthin verlief jedoch nicht ohne Rückschläge: 2013/14 geriet das Unternehmen in eine existenzbedrohende wirtschaftliche Krise, schrieb hohe Verluste und musste zahlreiche Arbeitnehmer entlassen. In dieser Situation kam Amedeus Hajek zu AlsterFood. Eigentlich sollte er die geordnete Abwicklung des Unternehmens begleiten. Stattdessen erkannte er das Potenzial, das in dem Cateringbetrieb steckte, und leitete eine Neuausrichtung ein. Durch eine umfassende Restrukturierung, die Modernisierung der Produktionsprozesse und neue Großaufträge – etwa in der Flüchtlingsversorgung – gelang ihm die Kehrtwende. „Niemand hat damals noch an das Unternehmen geglaubt“, erinnert sich Hajek. „Heute sind wir zehnmal so groß.“</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gute Gastgeber in der Schule</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Gerade im Bereich Kinderverpflegung ist AlsterFood in den vergangenen Jahren stark gewachsen. 60 Schulen und sechs Kitas versorgt der Hamburger Caterer aktuell. Da, wo es räumlich und organisatorisch möglich ist, wird frisch vor Ort gekocht. Andernfalls setzt das Unternehmen auf das Cook &amp; Chill-Verfahren, damit die Mahlzeiten möglichst nährstoffschonend zubereitet und in hoher Qualität serviert werden können. „Unser Claim ist fresh and friendly“, sagt Geschäftsführer Amedeus Hajek. „Wir versuchen, gesunde Ernährung, guten Geschmack und Nachhaltigkeit so gut es geht miteinander zu verbinden. Regionale Lebensmittel und Bio-Qualität kommen bei uns aus voller Überzeugung auf den Tisch.“ Täglich stehen den Kindern und Jugendlichen drei bis vier Menüs zur Auswahl, darunter stets ein vegetarisches Gericht. Auch eine Pasta- und eine Salatbar gehören fest zum Angebot, berichten Alexander Philipp und Varlik Neumann-Semerow, die gemeinsam die operative Leitung bei AlsterFood innehaben. Beide betonen die ausgeprägte Servicementalität des gesamten Teams: „Wir wollen gute Gastgeber sein, besonders auch für unsere kleinen Gäste. Uns ist es wichtig, nah dran zu sein an unseren Kunden und flexibel auf ihre Wünsche zu reagieren.“</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Auszeichnung für soziale Verantwortung</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Im Juni 2026 wurde AlsterFood mit dem <a href="https://www.vdskc.de/goldener-brokkoli-verliehen-2026/" target="_blank" rel="noopener">Goldenen Brokkoli</a> in der Kategorie „Inklusion &amp; Integration“ ausgezeichnet. Prämiert wurde die vorbildliche Integration von Menschen mit Behinderung in den Cateringbetrieb. Ende 2024 hatte AlsterFood ein gemeinnütziges Hamburger Inklusionsunternehmen aus der Insolvenz gerettet, alle Mitarbeiter übernommen und ihnen so den Arbeitsplatz gesichert. Für Amedeus Hajek hat sich damit auch ein Kreis zu den diakonischen Wurzeln seines Unternehmens geschlossen. Die neuen Mitarbeiter seien inzwischen bestens integriert und bereicherten den Arbeitsalltag mit großem Engagement, erzählt er.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Starke Stimme für Bildungsgerechtigkeit</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Dem VDSKC hat sich AlsterFood im Sommer 2022 angeschlossen. Vorher war der Geschäftsführer bereits in der Initiative Hamburger Schulcaterer aktiv und hat sich für bessere Rahmenbedingungen in der Kinderverpflegung eingesetzt. „Es ist wichtig, dass Cateringunternehmen öffentlich hör- und sichtbar sind“, betont er. Von Seiten der Politik wünscht er sich vor allem ein stärkeres Bewusstsein für Themen wie gesunde Ernährung und Bildungsgerechtigkeit. „Kinder sind unsere wichtigste Ressource. Wir müssen dafür sorgen, dass jedes Kind gut versorgt wird. Für viele ist das Schulessen die einzig vollwertige Mahlzeit am Tag.“ Deshalb spricht sich Hajek für eine Beitragsfreiheit beim Kita- und Schulessen aus.</p>
<p style="text-align: right;"><small>Foto: Alexander Philipp, Amedeus Hajek, Varlik Neumann-Semerow (v.l.n.r)</small></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schulessen verbessert die Ernährungsqualität von Kindern</title>
		<link>https://www.vdskc.de/schulessen-verbessert-die-ernaehrungsqualitaet-von-kindern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 08:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Obst und Gemüse, weniger Zucker: kanadische Studie weist positive Effekte von Schulverpflegung nach.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/schulessen-verbessert-die-ernaehrungsqualitaet-von-kindern/">Schulessen verbessert die Ernährungsqualität von Kindern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kanadische Untersuchung hat belegt, dass sich Kinder, die regelmäßig an Schulverpflegungsprogrammen teilnehmen, ausgewogener ernähren als ihre Mitschüler. Für die Studie dokumentierten 9- bis 14-jährige Schüler in einem Ernährungstagebuch, welche Speisen und Getränke sie verzehrten.</p>
<p>Die Auswertung zeigte deutliche Unterschiede: Kinder, die mindestens eine Mahlzeit oder einen Snack aus dem Schulprogramm erhielten, verzehrten im Durchschnitt mehr Gemüse und Obst als Kinder ohne Zugang zu einem solchen Angebot. Gleichzeitig erreichten sie häufiger die empfohlenen Verzehrmengen der verschiedenen Lebensmittelgruppen und erzielten insgesamt eine höhere Ernährungsqualität. Besonders positiv wirkten sich die Schul-Snacks aus. Sie gingen mit einer deutlich geringeren Aufnahme freier Zucker einher und standen mit einem höheren Verzehr von Gemüse und Obst sowie einer niedrigeren Natriumaufnahme in Verbindung. Auch hat das Schulessen insgesamt zu einer höheren Aufnahme von Milch und Milchalternativen geführt.</p>
<p>Die Autoren der Studie bewerten Schulessen als wirksames Instrument, um die Ernährung von Kindern nachhaltig zu verbessern. Es könnte langfristig Ernährungskompetenz fördern und gesunde Essgewohnheiten etablieren. Darüber hinaus verweisen die Forscher auf weitere positive Effekte, die frühere Untersuchungen bereits ergeben haben, etwa bessere Bildungschancen, höhere Chancengerechtigkeit und positive Auswirkungen auf die Gesundheit über die Schulzeit hinaus.</p>
<p><strong><a href="https://www.cambridge.org/core/journals/british-journal-of-nutrition/article/dietary-intake-and-diet-quality-of-canadian-elementary-schoolchildren-accessing-school-food-programmes-a-crosssectional-study/6ACDDA28AB9302E8BBFC610C453FCE32" target="_blank" rel="noopener">Studie lesen</a></strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Niedersachsen investiert in gesunde Ernährung</title>
		<link>https://www.vdskc.de/niedersachsen-investiert-in-gesunde-kinderverpflegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 07:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kitaessen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im neuen Schuljahr werden fast 400.000 Kinder kostenfreies Obst und Gemüse in Kitas und Schulen erhalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/niedersachsen-investiert-in-gesunde-kinderverpflegung/">Niedersachsen investiert in gesunde Ernährung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Im kommenden Schuljahr 2026/27 werden in Niedersachsen so viele Kinder wie noch nie vom EU-Schulprogramm profitieren: Insgesamt 395.787 Kinder in 1.704 Schulen sowie 1.129 Kindertageseinrichtungen werden regelmäßig kostenlos mit frischem Obst und Gemüse sowie Milch versorgt. Das sind 30.000 Kinder mehr als im Vorjahr.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für die Umsetzung investieren die Europäische Union und das Land Niedersachsen gemeinsam rund 7,2 Millionen Euro. Darüber hinaus ist für das Haushaltsjahr 2027 eine Aufstockung der Landesmittel um weitere 3,7 Millionen Euro vorgesehen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das EU-Schulprogramm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das die Verteilung von Obst, Gemüse und Milch an Kinder in Bildungseinrichtungen in allen Mitgliedstaaten ermöglicht. Ziel ist es, Kindern einen einfachen Zugang zu gesunden Lebensmitteln zu verschaffen, ausgewogene Ernährungsgewohnheiten zu fördern und sie frühzeitig für eine nachhaltige Ernährung zu sensibilisieren. Das Programm wird durch pädagogische Begleitmaßnahmen ergänzt. So vermitteln die teilnehmenden Einrichtungen etwa Wissen über gesunde Ernährung, regionale Lebensmittel und nachhaltigen Konsum.</p>
<p>Mit der Rekordbeteiligung im kommenden Schuljahr setzt Niedersachsen ein deutliches Zeichen für Chancengerechtigkeit, Gesundheitsförderung und eine gesunde Kinderverpflegung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/niedersachsen-investiert-in-gesunde-kinderverpflegung/">Niedersachsen investiert in gesunde Ernährung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berliner Debatte über kostenfreies Schulessen neu entfacht</title>
		<link>https://www.vdskc.de/berliner-debatte-ueber-kostenfreies-schulessen-neu-entfacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:26:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=11530</guid>

					<description><![CDATA[<p>Finanzsenator Stefan Evers (CDU) stellt das kostenfreie Schulmittagessen in Berlin infrage.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/berliner-debatte-ueber-kostenfreies-schulessen-neu-entfacht/">Berliner Debatte über kostenfreies Schulessen neu entfacht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlins Finanzsenator Stefan Evers (CDU) hat das seit 2019 bestehende kostenfreie Schulmittagessen für Grundschulkinder zur Disposition gestellt. In Gesprächen mit der <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/stefan-evers-cdu-spitzenkandidat-fuer-berlin-im-interview-accg-201021646.html" target="_blank" rel="noopener">Frankfurter Allgemeinen Zeitung</a> und <a href="https://www.inforadio.de/rubriken/interviews/2026/07/14/stefan-evers-neuer-spitzenkandidat-cdu-wahl-berlin.html" target="_blank" rel="noopener">Inforadio</a> äußerte er Kritik an einer pauschalen Gebührenbefreiung für alle Kinder. Angesichts der angespannten Haushaltslage plädiert Evers für eine einkommensabhängige Staffelung, um finanzielle Mittel für andere Bereiche der Stadtpolitik zu sichern.</p>
<p>Stefan Evers wurde gerade als Spitzenkandidat der CDU für die bevorstehende Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September 2026 nominiert. Er spiegelt mit dieser Position die offizielle Linie der Berliner Union wider. Der Koalitionspartner SPD lehnt eine Abkehr von der Beitragsfreiheit bislang strikt ab und verteidigt das kostenlose Essen als Säule der sozialen Teilhabe. Auch Grüne, Linke und AfD sprechen sich für den Erhalt der Beitragsfreiheit aus, u. a. um bürokratische Hürden und finanzielle Mehrbelastungen für Familien zu vermeiden.</p>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICBAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, &quot;Helvetica Neue&quot;, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Als VDSKC sehen wir diese neuerliche Spardebatte mit Sorge. Dass diese Diskussion nun im Wahlkampf erneut aufflammt, sendet ein falsches Signal an Familien in der Hauptstadt. Bereits im Juli 2024 haben wir uns mit einem <a href="https://www.vdskc.de/fehlgeleitete-diskussion/" target="_blank" rel="noopener">Positionspapier</a> gegen ähnliche Bestrebungen aus der Politik gewehrt. Die Argumente haben sich seitdem nicht geändert. Das beitragsfreie Mittagessen für alle Kinder bedeutet Bildungsgerechtigkeit, soziale Teilhabe und gesundheitliche Prävention. Die Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich dieses Modell für ganz Deutschland. Eine Abschaffung des kostenfreien Schulessens in Berlin würde Familien belasten und einen massiven bürokratischen Mehraufwand nach sich ziehen. Wer das fordert, ist kurzsichtig und nicht an sozialer Gerechtigkeit interessiert. Investitionen in eine gute Schulverpflegung sind Investitionen in die Gesundheit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit künftiger Generationen.</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/berliner-debatte-ueber-kostenfreies-schulessen-neu-entfacht/">Berliner Debatte über kostenfreies Schulessen neu entfacht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studie zieht Bilanz zum Bremer Schulessen</title>
		<link>https://www.vdskc.de/studie-zieht-bilanz-zum-bremer-schulessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 12:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erste systematische Untersuchung des Bremer Modellprojekts für gesundes Schulessen vorgestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/studie-zieht-bilanz-zum-bremer-schulessen/">Studie zieht Bilanz zum Bremer Schulessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie hat das Bremer Modellprojekt für gesundes Schulessen systematisch untersucht und erstmals Ergebnisse veröffentlicht. Im Fokus standen Fragen danach, wie gut die Schulverpflegung in Bremen die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erfüllt und welchen Anteil ökologisch erzeugte Lebensmittel am Speiseangebot haben.</p>
<p class="isSelectedEnd">Hintergrund ist der 2018 beschlossene <a href="https://www.biostadt.bremen.de/biostadt/aktionsplan-2025-9286" target="_blank" rel="noopener">Bremer Aktionsplan 2025</a>, mit dem die öffentliche Gemeinschaftsverpflegung schrittweise auf hohe Qualitätsstandards und einen möglichst hohen Bio-Anteil umgestellt werden sollte. Bremen war damit bundesweit Vorreiter. Die nun vorliegenden Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild. Im Durchschnitt erfüllten die Speisenanbieter in Bremen 57 Prozent der bewerteten DGE-Häufigkeitskriterien bei der Mischkostlinie und 62 Prozent bei der vegetarischen Linie. Nachholbedarf bestehe insbesondere bei fettreichem Fisch, Vollkornprodukten sowie Nüssen und Ölsaaten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Deutlich positiver fällt die Bilanz beim Einsatz ökologischer Lebensmittel aus: Während der durchschnittliche Bio-Anteil in der Stadt Bremen bei 65 Prozent lag, wurden in Bremerhaven, wo der Aktionsplan nicht galt, lediglich sieben Prozent erreicht. An der Erhebung beteiligten sich elf von zwölf Speisenanbietern, die öffentliche weiterführende Schulen im Land Bremen versorgen. Die hohe Beteiligung wertet das Forschungsteam als wichtiges Signal für die Akzeptanz des Projekts.</p>
<p class="isSelectedEnd">Projektleiterin Dr. Antje Hebestreit erklärt die Bedeutung von gesundem Schulessen: „Kinder verbringen täglich viele Stunden in der Schule. Was dort auf den Tisch kommt, trägt maßgeblich dazu bei, ob Kinder lernen, gesund zu essen. Es ist einer der wichtigsten Hebel, die wir haben.“ Sie weist zudem auf die Notwendigkeit der ressortübergreifenden Zusammenarbeit hin: „Nur wenn Schulen, Caterer und Behörden an einem Strang ziehen, kommen wir ans Ziel. Bremen zeigt, dass das möglich ist.“</p>
<p>Das Forschungsprojekt ist noch nicht abgeschlossen. Eine dritte Erhebungswelle untersucht derzeit, wie sich die Schulverpflegung nach dem Auslaufen des Aktionsplans entwickelt hat. Zudem sollen Akzeptanz, Umsetzbarkeit sowie die Kosten einer nachhaltigen Schulverpflegung analysiert werden. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Schulverpflegung in Bremen und darüber hinaus abzuleiten.</p>
<p><a href="https://nachrichten.idw-online.de/2026/07/07/schulessen-als-schluessel-zu-gesundheit-und-chancengleichheit" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mehr erfahren</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/studie-zieht-bilanz-zum-bremer-schulessen/">Studie zieht Bilanz zum Bremer Schulessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weitere Schulprojekte umgesetzt</title>
		<link>https://www.vdskc.de/weitere-schulprojekte-umgesetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 12:16:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Projektarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lernort Mensa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=11506</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das VDSKC-Projekt "Lernort Mensa" zeigt, wie Ernährungsbildung in den Schulalltag integriert werden kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/weitere-schulprojekte-umgesetzt/">Weitere Schulprojekte umgesetzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://lernort-mensa.de" target="_blank" rel="noopener">Lernort</a>-Modellschulen haben weitere Maßnahmen zur Ernährungsbildung und zur Förderung einer nachhaltigen Schulverpflegung umgesetzt. Von Gemüseanbau und Imkerwissen über praktische Kochkurse bis hin zu neuen technischen Lösungen in der Schulküche erhalten Kinder und Jugendliche dank des Projekts vielfältige Einblicke in die Entstehung und Zubereitung von Lebensmitteln.</p>
<p class="wp-block-heading"><strong>Geestlandschule Fredenbeck: Neuer Schulgarten und Besuch des Freilichtmuseums am Kiekeberg</strong></p>
<p>An der Geestlandschule Fredenbeck wurde gemeinsam mit der <a href="https://www.acker.co/gemueseackerdemie" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GemüseAckerdemie</a> ein neuer <strong>Schulgarten</strong> mit mehreren Beeten angelegt. An dem Projekt beteiligen sich Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, die den Garten aktiv mitgestalten und bewirtschaften. Die GemüseAckerdemie ist ein gemeinnütziger Verein, der praxisorientierte Bildungsprogramme für Schulen anbietet. Neben dem praktischen Gemüseanbau erhalten die Jugendlichen begleitende Lernmaterialien, die biologische Zusammenhänge, ökologische Kreisläufe und das Problem der Lebensmittelverschwendung verständlich erklären. Durch die Arbeit im Schulgarten erleben die Klassen unmittelbar, wie Lebensmittel entstehen, welche Pflege Pflanzen benötigen und welche Bedeutung regionale und saisonale Erzeugung für eine nachhaltige Ernährung hat.</p>
<p>Die Klasse 7a unternahm einen Ausflug in das <a href="https://www.kiekeberg-museum.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freilichtmuseum am Kiekeberg</a>. Das <strong>Erlebnismuseum</strong> bietet mit dem „Agrarium“ eine Reise durch die Geschichte der Landwirtschaft, das die Lebensmittelherstellung seit Beginn der Industrialisierung bis zur Gegenwart abbildet. Die Jugendlichen erfuhren, wie Landwirtschaft früher funktionierte und wie heute Lebensmittel produziert werden. Neben der Besichtigung eines historischen Stalls konnten sie selbst Butter und Sahne herstellen. Die anschließende Verkostung mit frischem Landbrot machte den Lernprozess besonders anschaulich.</p>
<p>Auch die Klasse 7d der Geestlandschule besuchte das Freilichtmuseum am Kiekeberg und nahm dort am <strong>Workshop „Honig“</strong> teil. Im Mittelpunkt standen die Herstellung von Honig und seine Bedeutung für Ernährung und nachhaltige Lebensweisen. Die Schüler lernten, wie ein Bienenstaat funktioniert, welche Aufgaben Königin, Arbeiterinnen und Drohnen übernehmen und warum Bienen für das Ökosystem unverzichtbar sind. Bei der Besichtigung von Bienenstöcken und Waben erhielten sie einen direkten Einblick in die Arbeit der Imkerei. Darüber hinaus wurden verschiedene Bienenprodukte wie Honig, Bienenwachs, Propolis und Kosmetikprodukte vorgestellt. Eine Verkostung unterschiedlicher Honigsorten rundete den Workshop ab.</p>
<p class="wp-block-heading"><strong>Grundschule Ganspe: Neues Gewächshaus und Garten-AG</strong></p>
<p class="zlAe0W_TextBase zlAe0W_Text" data-w-component="text">Im Schulgarten der Grundschule Ganspe wurde ein <strong>neues Gewächshaus</strong> aufgestellt. Es soll künftig bei der Anzucht von Pflänzchen helfen und eröffnet der Schule zusätzliche Möglichkeiten für den Anbau verschiedener Gemüse- und Pflanzenarten. Mit dem Ausbau des Schulgartens kann nun auch eine eigene Garten-AG angeboten werden, in der die Kinder Beete pflegen, selbst angebautes Gemüse ernten und die Ernte anschließend gemeinsam zu leckeren Speisen verarbeiten. Zuletzt wurde beispielsweise ein Rhabarberkuchen aus Zutaten aus dem Schulgarten gebacken.</p>
<p class="zlAe0W_TextBase zlAe0W_Text" data-w-component="text">Regelmäßig besuchen alle Schülerinnen und Schüler zudem die <a href="https://www.hofgemeinschaft-grummersort.de/" target="_blank" rel="noopener"><span class="ac5DTa_Box" data-w-direction="row" data-w-auto-spacing="" data-w-container="inline"><span class="zlAe0W_TextBase zlAe0W_Text" data-w-component="text" data-w-inline=""><span class="ac5DTa_Box f-3WbG_Pressable" tabindex="0" role="button" data-w-direction="col" data-w-auto-spacing="" data-w-component="pressable" data-w-inline="">Hofgemeinschaft Grummersort</span></span></span></a>. Dort bewirtschaften sie einen eigenen, von der Schule gepachteten Acker und lernen den <strong>Anbau von Gemüse</strong> und anderen Nutzpflanzen kennen. Zusätzlich nehmen die Kinder an <strong>Hofführungen</strong> teil, erhalten Einblicke in die ökologische Landwirtschaft und begegnen den verschiedenen Hoftieren aus nächster Nähe. Durch diese praktischen Erfahrungen werden Naturverständnis, Verantwortungsbewusstsein und nachhaltiges Handeln gestärkt.</p>
<p class="wp-block-heading"><strong>Grundschule Wettbergen: Kochschürzen und Bienenstreicheln</strong></p>
<p class="zlAe0W_TextBase zlAe0W_Text" data-w-component="text">Gemeinsam mit dem Caterer <a href="https://www.delicat-hannover.de/" target="_blank" rel="noopener"><span class="ac5DTa_Box" data-w-direction="row" data-w-auto-spacing="" data-w-container="inline"><span class="zlAe0W_TextBase zlAe0W_Text" data-w-component="text" data-w-inline=""><span class="ac5DTa_Box f-3WbG_Pressable" tabindex="0" role="button" data-w-direction="col" data-w-auto-spacing="" data-w-component="pressable" data-w-inline="">deLiCat</span></span></span> </a>wurden für das Projekt neue <strong>hellgrüne Schürzen</strong> gestaltet. Sie tragen die Logos vom Projektträger VDSKC, von Lernort Mensa, deLiCat und der Grundschule Wettbergen. Die Schürzen kommen künftig bei <strong>Kochkursen</strong> mit Schülerinnen und Schülern zum Einsatz. Unter dem Motto <span class="rFU14q_Emphasis rFU14q_Highlight" data-w-component="highlight" data-w-highlight-color="orange">„Kinder kochen für Kinder“</span> lernen insbesondere Drittklässler den praktischen Umgang mit Lebensmitteln kennen, probieren neue Geschmacksrichtungen aus und bereiten gemeinsam gesunde Menüs zu.</p>
<p class="zlAe0W_TextBase zlAe0W_Text" data-w-component="text">Die zweite Klasse der Grundschule Wettbergen besuchte das <a href="http://www.schulbiologiezentrum.info/" target="_blank" rel="noopener"><span class="ac5DTa_Box" data-w-direction="row" data-w-auto-spacing="" data-w-container="inline"><span class="zlAe0W_TextBase zlAe0W_Text" data-w-component="text" data-w-inline=""><span class="ac5DTa_Box f-3WbG_Pressable" tabindex="0" role="button" data-w-direction="col" data-w-auto-spacing="" data-w-component="pressable" data-w-inline="">Schulbiologiezentrum Hannover</span></span></span></a>. Dort konnten die Kinder Bienenstöcke aus nächster Nähe beobachten und spannende Einblicke in die Arbeit der Imker gewinnen. Mit Imkerhaube ausgestattet erfuhren die Schüler viel Wissenswertes über das Leben der Honigbienen, ihre Aufgaben im Bienenstaat und ihre Bedeutung für die Bestäubung von Pflanzen. Ein besonderes Erlebnis war für viele Kinder das vorsichtige „Bienenstreicheln“.</p>
<p><strong>IGS Sassenburg: Moderne Airfryer für die Schulküche</strong></p>
<p class="zlAe0W_TextBase zlAe0W_Text" data-w-component="text">Die IGS Sassenburg hat mit Unterstützung von „Lernort Mensa“ mehrere <strong>Heißluftfritteusen</strong> des Herstellers <span class="ac5DTa_Box" data-w-direction="row" data-w-auto-spacing="" data-w-container="inline"><span class="zlAe0W_TextBase zlAe0W_Text" data-w-component="text" data-w-inline=""><span class="ac5DTa_Box f-3WbG_Pressable" tabindex="0" role="button" data-w-direction="col" data-w-auto-spacing="" data-w-component="pressable" data-w-inline="">Ninja</span></span></span> für die Schulküche angeschafft. Mit den Geräten können Speisen wie Pommes, Backfisch oder Falafel knusprig zubereitet werden, enthalten dabei jedoch bis zu 80 Prozent weniger Fett als bei der Zubereitung in einer klassischen Fettfritteuse. Dies unterstützt den Anspruch an eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Schulverpflegung. In der Heißluft zubereitete Komponenten bleiben länger knusprig und es fällt kein Altfett an, das aufwendig entsorgt werden müsste – ein zusätzlicher Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Küchenbetrieb.</p>
<p class="XYd-Qa_Headline" data-w-component="title" data-w-weight="semibold" data-w-size="xl"><strong>Gemeinsam für nachhaltige Ernährungsbildung</strong></p>
<p class="zlAe0W_TextBase zlAe0W_Text" data-w-component="text">Die aktuellen Maßnahmen zeigen, wie vielfältig das Projekt „Lernort Mensa“ an den teilnehmenden Schulen umgesetzt wird. Ob Schulgarten, Bauernhofbesuch, Imkerworkshop oder neue Koch- und Küchenausstattung – überall werden Kinder und Jugendliche aktiv eingebunden und erhalten praktische Erfahrungen rund um Ernährung, Nachhaltigkeit und Lebensmittelproduktion.</p>
<p class="zlAe0W_TextBase zlAe0W_Text" data-w-component="text">Das Projekt läuft noch bis Ende 2026. In den kommenden Monaten werden weitere Maßnahmen umgesetzt, um den Bio- und Regionalanteil in der Schulverpflegung zu stärken und Ernährungsbildung dauerhaft im Schulalltag zu verankern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/weitere-schulprojekte-umgesetzt/">Weitere Schulprojekte umgesetzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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		<title>Ralf Blauert im Interview</title>
		<link>https://www.vdskc.de/ralf-blauert-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 11:59:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=11481</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Gespräch blickt der VDSKC-Vorstand auf die Verbandsentwicklung der vergangenen Jahre zurück.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/ralf-blauert-im-interview/">Ralf Blauert im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6 style="font-weight: 400;"><strong>Eine starke Stimme für Kinder, Familien und die Gemeinschaftsverpflegung</p>
<p></strong></h6>
<p style="font-weight: 400;">Seit November 2020 führt Ralf Blauert als erster Vorsitzender den VDSKC. Der gelernte Koch und Unternehmer aus Potsdam kennt die Herausforderungen der Gemeinschaftsverpflegung aus eigener Erfahrung. Mit seinem Cateringunternehmen <a href="https://www.blauart.de" target="_blank" rel="noopener">BlauArt</a> versorgt er bereits seit 1994 Kindergärten und Schulen mit frisch zubereiteten Mahlzeiten und hat im Laufe der Zeit eine klare Position zum Thema Bildungsgerechtigkeit entwickelt: Gute Bildung und gutes Essen gehören für ihn unzertrennlich zusammen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Den VDSKC hat er in den vergangenen Jahren entscheidend mitgeprägt. So hat er nicht nur die Weiterentwicklung und Professionalisierung des Verbandes vorangetrieben, er hat auch neue Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet gewonnen und die Stimme des VDSKC in der Öffentlichkeit deutlich gestärkt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Interview blickt Ralf Blauert auf die wichtigsten Stationen dieser Entwicklung zurück, spricht über Erfolge, Herausforderungen und prägende Erfahrungen.</p>
<p><span style="color: #497f8f;"><strong>Wenn Sie auf die</strong><strong> vergan</strong><strong>genen</strong><strong> Jahre zurückblicken: Welche Entwicklungen oder Erfolge des VDSKC sind aus Ihrer Sicht besonders hervorzuheben?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Die vergangenen Jahre waren für den VDSKC eine Zeit des konsequenten Aufbaus und der Professionalisierung. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir den Verband organisatorisch und strategisch auf ein neues Niveau gehoben haben: Mit einem erweiterten Vorstand, einem Vorstandsbeirat, aktiven Landes- und themenspezifischen Arbeitsgruppen haben wir Strukturen geschaffen, die eine moderne und bundesweite Verbandsarbeit ermöglichen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Parallel dazu haben wir die Kommunikation des Verbandes deutlich ausgebaut. Mit einer modernen Webseite, der aktiven Präsenz in den sozialen Medien und kontinuierlicher Pressearbeit ist es uns gelungen, die Themen der Kita- und Schulverpflegung stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken. Der Verband wird heute als kompetente und verlässliche Stimme der Branche wahrgenommen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ebenso erfreulich ist die Entwicklung unserer Mitgliederbasis. Aus einem ursprünglich regional geprägten Verband in Berlin und Brandenburg ist ein bundesweit aktives Netzwerk geworden. Heute sind wir in vielen Regionen Deutschlands vertreten und stehen kurz davor, die Marke von 100 Mitgliedsunternehmen zu erreichen. Das zeigt, dass unsere Arbeit in der Branche auf große Resonanz stößt. Besonders wichtig war uns dabei immer der persönliche Austausch. Unsere Verbandstage bringen engagierte Caterer aus ganz Deutschland zusammen. Dort entstehen Netzwerke, neue Ideen und Kooperationen – und vor allem das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die sich gemeinsam für bessere Verpflegung und bessere Bildungschancen für Kinder einsetzt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Darüber hinaus konnten wir unsere politische Vernetzung deutlich stärken. Der regelmäßige Austausch mit politischen Entscheidungsträgern ermöglicht es uns, die Perspektive der Praxis in politische Diskussionen einzubringen. Kooperationen mit Organisationen wie ProVeg, Bioland oder dem DEHOGA zeigen zudem, dass wir als Verband heute ein anerkannter Partner bei zentralen Fragen der Gemeinschaftsverpflegung sind. Unser Ziel bleibt weiter unverändert: eine hochwertige, nachhaltige und für alle Kinder zugängliche Verpflegung als festen Bestandteil von Bildung und Chancengerechtigkeit zu etablieren.</p>
<p><span style="color: #497f8f;"><strong>Auf welches Projekt oder welche Initiative sind Sie als Vorstand besonders stolz – und warum?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Am meisten beeindruckt mich eigentlich das Engagement unserer Mitglieder. Viele Caterer investieren neben ihrem anspruchsvollen Tagesgeschäft zusätzliche Zeit und Energie in die Verbandsarbeit, weil sie davon überzeugt sind, dass gutes Essen und gute Bildung zusammengehören. Dieses ehrenamtliche Engagement ist die Grundlage vieler Erfolge des VDSKC.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wenn ich konkrete Projekte nennen soll, dann fällt mir zunächst das Berliner Pilotprojekt „Wo kommt dein Essen her?“ ein. Zwischen 2019 und 2022 hat der VDSKC als Projektträger Kindern die Möglichkeit gegeben, regionale Wertschöpfungsketten kennenzulernen und sich mit nachhaltiger Ernährung auseinanderzusetzen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein weiterer Meilenstein ist unser niedersächsisches Projekt „Lernort Mensa“. Dass ein Landesministerium den VDSKC mit der Umsetzung eines Projekts in dieser Größenordnung betraut hat, ist für uns eine besondere Anerkennung unserer fachlichen Kompetenz. Gemeinsam mit sieben Modellschulen entwickeln wir dort Ansätze zur Ernährungsbildung und zur Stärkung einer gesunden Esskultur. Dazu gehören beispielsweise Schulgärten und Hochbeete, Besuche bei landwirtschaftlichen Betrieben oder Frühstücksinitiativen für Kinder, die ohne Mahlzeit in die Schule kommen. Besonders wertvoll ist die wissenschaftliche Begleitung des Projekts. Dadurch können erfolgreiche Maßnahmen langfristig dokumentiert und auf weitere Schulen übertragen werden. Genau darin sehe ich die große Chance: Wir können nachhaltige Veränderungen anstoßen, die weit über einzelne Projekte hinaus Wirkung entfalten.</p>
<p><span style="color: #497f8f;"><strong>Welche Themen und Herausforderungen werden die Branche der Caterer und den Verband in den kommenden Jahren besonders beschäftigen?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung wächst die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Verpflegung. Viele Kommunen und Schulen stehen jedoch noch vor erheblichen infrastrukturellen und organisatorischen Herausforderungen. Hier braucht es praktikable Lösungen und eine stärkere politische Unterstützung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine der größten Belastungen für die Branche. Gute Schul- und Kitaverpflegung entsteht durch engagierte Menschen. Deshalb müssen wir attraktive Arbeitsbedingungen schaffen und die gesellschaftliche Wertschätzung für diese Arbeit erhöhen. Hinzu kommen die wirtschaftlichen Herausforderungen: Steigende Kosten für Lebensmittel, Energie und Personal setzen viele Betriebe unter Druck. Trotzdem wird die Finanzierung guter Kinderverpflegung noch immer nicht ausreichend politisch abgesichert. Die Diskussion um den Mehrwertsteuersatz auf Schulessen zeigt, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für Familien und Caterer sind.</p>
<p style="font-weight: 400;">Trotz dieser Herausforderungen sehe ich auch Chancen. Digitale Technologien und Künstliche Intelligenz bieten neue Möglichkeiten, Prozesse effizienter zu gestalten, Ressourcen zu schonen und die Qualität weiter zu verbessern. Entscheidend wird sein, diese Innovationen sinnvoll und verantwortungsvoll einzusetzen. Grundsätzlich geht es aus meiner Sicht um eine gesellschaftliche Frage: Welchen Stellenwert messen wir der Ernährung unserer Kinder bei? Wenn wir Schul- und Kitaverpflegung als Teil des Bildungsauftrags verstehen, müssen Qualität, Nachhaltigkeit und Chancengerechtigkeit stärker in den Mittelpunkt rücken.</p>
<p><span style="color: #497f8f;"><strong>Welche Vision haben Sie für den VDSKC in fünf bis zehn Jahren? Wie soll sich der Verband weiterentwickeln?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Meine Vision ist ein weiterhin wachsender und gleichzeitig enger zusammenrückender Verband. Wir möchten unser Netzwerk bundesweit weiter ausbauen und in den Regionen stärker präsent sein, in denen wir bislang noch unterrepräsentiert sind. Gleichzeitig ist es wichtig, dass mit dem Wachstum die persönliche Verbundenheit nicht verloren geht. Der VDSKC soll auch künftig eine Gemeinschaft bleiben, in der Austausch, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung die Zusammenarbeit prägen. Dazu werden wir die Landesgruppen weiter stärken und neue Möglichkeiten der Vernetzung schaffen. Denn die Herausforderungen der Branche lassen sich am besten gemeinsam bewältigen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Inhaltlich wünsche ich mir, dass die Politik den Erfahrungen und dem Wissen der Praktiker noch stärker Gehör schenkt. Wir brauchen bundesweit einheitliche Qualitätsstandards, verlässliche Finanzierungsmodelle und eine langfristige Strategie für die Gemeinschaftsverpflegung. Gute Ernährung darf nicht vom Wohnort oder der finanziellen Situation einer Familie abhängen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Darüber hinaus sehe ich großes Potenzial in der europäischen Zusammenarbeit. Länder wie Dänemark, Schweden oder Frankreich zeigen, welchen Stellenwert Schulverpflegung in einer modernen Bildungslandschaft einnehmen kann. Unsere erste Exkursion nach Kopenhagen hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel wir voneinander lernen können – etwa in den Bereichen Nachhaltigkeit, Bio-Lebensmittel, Ernährungsbildung und bei der gesellschaftlichen Wertschätzung von Schulessen. Diesen Austausch möchten wir weiter intensivieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich wünsche mir, dass der VDSKC in zehn Jahren als die zentrale Stimme der Kita- und Schulverpflegung in Deutschland wahrgenommen wird – als kompetenter Ansprechpartner für Politik und Verwaltung und als starke Gemeinschaft für alle, die Verantwortung für die Ernährung der nächsten Generation übernehmen.</p>
<p><span style="color: #497f8f;"><strong>Warum lohnt sich eine Mitgliedschaft im VDSKC?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Eine Mitgliedschaft im VDSKC bedeutet, Teil eines starken Netzwerks von Menschen und Unternehmen zu sein, die dieselben Werte und Ziele teilen. Unsere Mitglieder profitieren vom regelmäßigen Austausch mit Kollegen aus ganz Deutschland, von praxisnaher Unterstützung und von einem enormen Erfahrungsschatz innerhalb des Verbandes. Viele Probleme, mit denen einzelne Betriebe konfrontiert werden, haben andere bereits gelöst, und dieses Wissen teilen wir miteinander.</p>
<p style="font-weight: 400;">Darüber hinaus bieten wir Möglichkeiten zur fachlichen Weiterbildung, Seminare und Exkursionen an. Auch vertreten wir die Interessen unserer Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit und sorgen dafür, dass die Stimme der Gemeinschaftsverpflegung gehört wird.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nicht zuletzt erhöht eine Mitgliedschaft die Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens und eröffnet neue Kontakte innerhalb der Branche. Je mehr Unternehmen sich engagieren, desto stärker wird unser gemeinsamer Einfluss auf politische Entscheidungen und gesellschaftliche Entwicklungen. Wer Mitglied im VDSKC wird, investiert deshalb nicht nur in das eigene Unternehmen, sondern auch in die Zukunft einer besseren, nachhaltigeren und gerechteren Kita- und Schulverpflegung in Deutschland.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/ralf-blauert-im-interview/">Ralf Blauert im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schulverpflegung stärkt Bildungschancen weltweit</title>
		<link>https://www.vdskc.de/schulverpflegung-staerkt-bildungschancen-weltweit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 07:38:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=11478</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der GEM Report 2026 zeigt auf, wie Schulverpflegung Bildungserfolg und Teilhabe nachhaltig verbessert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/schulverpflegung-staerkt-bildungschancen-weltweit/">Schulverpflegung stärkt Bildungschancen weltweit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schulessen gehört weltweit zu den wichtigsten Instrumenten, um Bildungsgerechtigkeit zu fördern. Das geht aus dem UNESCO Global Education Monitoring (GEM) Report 2026 hervor.</p>
<p class="isSelectedEnd">Demnach verfügen rund 84 Prozent aller Länder über ein Schulverpflegungsprogramm. Durchschnittlich 29 Prozent der Grundschulkinder erhalten kostenlose oder vergünstigte Mahlzeiten. Seit 2000 hat sich die Zahl der Länder, die Schulessen als gezieltes Instrument einer gerechten Bildungsfinanzierung einsetzen, verdoppelt. Gleichzeitig wurden seit 2020 in zahlreichen Staaten neue Programme eingeführt oder bestehende ausgebaut. Der Bericht wertet dies als Teil eines weltweiten Trends, soziale Unterstützung stärker mit Bildungspolitik zu verknüpfen.</p>
<p>Auch die Wirkungen sind gut belegt. Studien aus 25 Ländern beweisen, dass Schulmahlzeiten die Einschulungsraten erhöhen. Schulverpflegung trägt damit nicht nur zur Ernährungssicherung bei, sondern verbessert nachweislich die Bildungsteilhabe.</p>
<p class="isSelectedEnd">Dennoch sieht der GEM Report auch erheblichen Handlungsbedarf. So verfüge weniger als jedes zehnte Land über ein Finanzierungssystem, das konsequent auf Bildungsgerechtigkeit ausgerichtet ist. Dabei zählen Schulmahlzeiten neben Schulzuschüssen und direkter Unterstützung für Familien zu den wirksamsten Mitteln, um benachteiligte Kinder zu erreichen. Der Bericht macht zudem deutlich, warum diese Investitionen notwendig bleiben: Das UNESCO-Bildungsziel für 2030 wird weltweit voraussichtlich verfehlt. Noch immer besuchen 273 Millionen Kinder und Jugendliche keine Schule. Schulverpflegung allein kann diese Herausforderung nicht lösen. Der GEM Report bewertet sie jedoch als einen zentralen Baustein integrierter Bildungs- und Sozialpolitik, um den Zugang zur Schule zu verbessern und mehr Kindern einen erfolgreichen Bildungsweg zu ermöglichen.</p>
<p><strong><a href="https://www.unesco.org/gem-report/en/publication/equity-and-access" target="_blank" rel="noopener">GEM Report 2026</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/schulverpflegung-staerkt-bildungschancen-weltweit/">Schulverpflegung stärkt Bildungschancen weltweit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schulessen in Hamburg wird teurer</title>
		<link>https://www.vdskc.de/schulessen-in-hamburg-wird-teurer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:31:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=11500</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Schulbehörde reduziert ihren Zuschuss, d. h. Eltern in Hamburg zahlen künftig mehr fürs Essen ihrer Kinder.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/schulessen-in-hamburg-wird-teurer/">Schulessen in Hamburg wird teurer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="183" data-end="567">Das Schulessen an Hamburgs Schulen wird zum neuen Schuljahr erneut teurer. Ab August steigt der Elternanteil pro Mittagessen um 30 Cent auf bis zu 5,30 Euro. Hintergrund ist, dass die Schulbehörde ihren Zuschuss pro Mahlzeit von bislang 60 auf 35 Cent senkt. Gleichzeitig dürfen Cateringunternehmen künftig bis zu 5,65 Euro pro Mahlzeit abrechnen.</p>
<p data-start="569" data-end="925" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Kritik kommt von der Hamburger Elternkammer. Sie warnt davor, die steigenden Kosten weiter auf Familien abzuwälzen, und fordert eine Ausweitung von Ermäßigungen und des Geschwisterbonus auch an weiterführenden Schulen. Für Kinder aus Familien, die Sozialleistungen beziehen, bleibt das Schulessen weiterhin kostenfrei.</p>
<p data-start="569" data-end="925" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><a href="https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/schulessen-wird-teurer-fuer-hamburger-eltern,schulessen-150.html" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mehr erfahren</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/schulessen-in-hamburg-wird-teurer/">Schulessen in Hamburg wird teurer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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