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	<description>Verband Deutscher Schul- und Kitacaterer e.V.</description>
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		<title>Ministerin besucht VDSKC-Modellschule</title>
		<link>https://www.vdskc.de/ministerin-besucht-vdskc-modellschule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 10:56:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Projektarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lernort Mensa]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Miriam Staudte besuchte die Grundschule Ganspe und informierte sich über die Fortschritte des Projekts "Lernort Mensa".</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="elementor-element elementor-element-511980b8 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="511980b8" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-settings="{&quot;ekit_we_effect_on&quot;:&quot;none&quot;}" data-widget_type="text-editor.default">
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<p>„Eine gute Schulmensa ist nicht nur ein Ort, an dem Kinder satt werden. Sie ist vielmehr auch ein Ort, an dem gesunde und nachhaltige Ernährung erlebbar wird“, erklärte Miriam Staudte. „Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Ganspe bauen selbst Lebensmittel an, verarbeiten ihre Ernte und gestalten die Mensa aktiv mit. Sie erfahren, wo Essen herkommt und welchen Wert Lebensmittel haben.“</p>
<p>Für die 135 Schülerinnen und Schüler der Grundschule gehören Ernährungsbildung und Lebensmittelanbau zum Schulalltag. <img decoding="async" class=" wp-image-11794 alignright" src="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Ministerin-Staudte-besucht-GS-Ganspe_5-scaled.jpeg" alt="" width="250" height="333" srcset="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Ministerin-Staudte-besucht-GS-Ganspe_5-scaled.jpeg 1920w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Ministerin-Staudte-besucht-GS-Ganspe_5-640x853.jpeg 640w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Ministerin-Staudte-besucht-GS-Ganspe_5-1280x1707.jpeg 1280w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Ministerin-Staudte-besucht-GS-Ganspe_5-768x1024.jpeg 768w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Ministerin-Staudte-besucht-GS-Ganspe_5-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Ministerin-Staudte-besucht-GS-Ganspe_5-1536x2048.jpeg 1536w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Ministerin-Staudte-besucht-GS-Ganspe_5-320x427.jpeg 320w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Ministerin-Staudte-besucht-GS-Ganspe_5-1320x1760.jpeg 1320w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Gemeinsam mit dem Hof Gummersort bewirtschaften die Kinder ein eigenes Ackerstück und begleiten den Weg vom Saatgut bis zur Ernte. Es gibt es schuleigene Garten-AG, Hochbeete, ein Gewächshaus, Schulhühner und eine mobile Bibliothek mit Büchern rund um gesunde Ernährung. Auch bei der vom Schulträger finanzierten Gestaltung der Mensa haben die Kinder mitbestimmt.</p>
<p>„Mit dem Projekt Lernort Mensa entwickeln wir unsere Schule stetig zu einem Ort weiter, an dem Ernährung, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit eng miteinander verbunden sind“, betonte Marieke Arcadi, die Rektorin der Grundschule. „In unserer Koch-AG können die Kinder selbst Rezepte ausprobieren und Speisen zubereiten. Durch die Kooperation mit dem Hof Grummersort möchten wir den Bezug zur Lebensmittelproduktion stärken und durch Eltern-Kind-Kurse am Nachmittag auch Familien für eine bewusste Ernährung begeistern. Ebenso haben wir dank des Projektes ein grünes Klassenzimmer finanzieren und auch Schulhühnern ein neues Zuhause schaffen können.“</p>
<p>Projektleiter Stefan Gerhardt äußerte sich positiv über die Entwicklung der verschiedenen Maßnahmen: „Das Projekt Lernort Mensa hat sich in den vergangenen Monaten von einer reinen Idee zu einem lebendigen Teil des Schulalltags entwickelt. Die positive Resonanz der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Lehrkräfte bestätigt uns darin, dass die Mensa weit mehr ist als ein Ort der Essensausgabe. Sie ist zu einem echten Raum für Alltagsbildung und soziales Miteinander geworden. Auf diesem Erfolg wollen wir aufbauen und die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um das Konzept nachhaltig zu festigen.“</p>
</div>
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<p style="text-align: right;"><small>Fotos: Mira Jaschinger</small></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Büfettausgabe für Lernort-Schulen</title>
		<link>https://www.vdskc.de/buefettausgabe-fuer-lernort-schulen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2026 08:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Projektarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lernort Mensa]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VDSKC-Projekt sorgt für mehr Selbstbestimmung in niedersächsischen Schulmensen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/buefettausgabe-fuer-lernort-schulen/">Büfettausgabe für Lernort-Schulen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des VDKSC-Projekts <a href="https://lernort-mensa.de" target="_blank" rel="noopener">Lernort Mensa</a> haben einige der teilnehmenden Modellschulen erfolgreich auf Büfettausgabesysteme umgestellt. Statt einen fertig portionierten Teller zu erhalten, können die Schülerinnen und Schüler dort nun selbst über die Portionsgröße und Zusammenstellung ihrer Mahlzeiten entscheiden. Dabei lernen sie, ihren Hunger besser einzuschätzen, Speisen bewusster auszuwählen und Verantwortung für das eigene Essen zu übernehmen. Das stärkt die Selbstständigkeit, erhöht die Akzeptanz des Schulessens und trägt zu einer positiven Atmosphäre rund um das Mittagessen bei.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><img decoding="async" class="wp-image-11745 alignright" src="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-2.png" alt="" width="315" height="225" srcset="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-2.png 1994w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-2-640x458.png 640w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-2-1280x915.png 1280w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-2-768x549.png 768w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-2-1536x1098.png 1536w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-2-320x229.png 320w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-2-1320x944.png 1320w" sizes="(max-width: 315px) 100vw, 315px" />Ein positiver Nebeneffekt der Büfettausgabe ist das Potenzial, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Die Kinder wählen selbst, welche Komponenten sie auf ihren Teller nehmen, und können die Mengen ihrem individuellen Appetit anpassen. Beilagen, die sie nicht mögen oder ohnehin nicht essen würden, müssen gar nicht erst ausgegeben werden. Das Nachschlag-Prinzip ermöglicht es zudem, zunächst kleinere Portionen zu wählen und bei Bedarf mehr zu holen. So lässt sich die Essensausgabe stärker am individuellen Bedarf orientieren, während die Kinder lernen, Lebensmittel wertzuschätzen und bewusster mit ihnen umzugehen.</p>
<p><span class="djegm5 djel3k"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11741 alignright" src="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen.png" alt="" width="315" height="220" srcset="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen.png 1580w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-640x447.png 640w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-1280x894.png 1280w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-768x537.png 768w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-1536x1073.png 1536w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-320x224.png 320w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/11/Buefett-GS-Merzen-1320x922.png 1320w" sizes="auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px" /></span>Das Projekt hat zudem eine Überarbeitung der Speisepläne in den Schulen angeregt und mehr frisches Obst, Gemüse und Rohkost in die täglichen Angebote integriert. Diese einfachen Maßnahmen haben dazu geführt, dass die Mensen zu Orten wurden, an denen die Kinder nicht nur gern essen, sondern auch Eigenverantwortung, bewusste <span class="djegm5 djel3k">Ernährung</span> und den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln lernen.</p>
<p><span class="djegm5 djel3k">Lernort Mensa</span> unterstützt sieben Modellschulen in Niedersachsen dabei, das Thema Ernährung stärker in den Schulalltag zu integrieren. Gefördert wird das Projekt vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Träger ist der VDSKC. Im Rahmen des Projekts werden vielfältige Aktivitäten ermöglicht, darunter Angebote zur <span class="djegm5 djel3k">Ernährungsbildung</span>, Schulgärten, Exkursionen und die Weiterentwicklung der Mensa. So entstehen an den Modellschulen ganz unterschiedliche Ideen und Konzepte für einen lebendigen Lernort rund um Ernährung und <span class="djegm5 djel3k">Schulverpflegung</span>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Käpt’n Karotte – Frisches Essen für Nürnbergs Kinder</title>
		<link>https://www.vdskc.de/kaeptn-karotte-frisches-essen-fuer-nuernbergs-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 08:06:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regionale Zutaten, kindgerechte Speisen und starker Familienzusammenhalt: So entstand das Erfolgsrezept von Käpt’n Karotte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/kaeptn-karotte-frisches-essen-fuer-nuernbergs-kinder/">Käpt’n Karotte – Frisches Essen für Nürnbergs Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Ursprünglich war nicht geplant, für kleine Kinder zu kochen, als Schuler Events vor fast 40 Jahren gegründet wurde. Der Caterer bot zunächst nur Partyservice an. Doch mit der Belieferung einer Kita begann die Geschichte eines zweiten erfolgreichen Geschäftszweigs im Bereich Kinderverpflegung. Unter der Marke „<a href="https://kaeptn-karotte.de" target="_blank" rel="noopener">Käpt’n Karotte</a>“ kocht heute ein ganzes Team gesunde Mahlzeiten für bayrische Kinder. Dabei setzt das Familienunternehmen auf kindgerechte Speisepläne, Nachhaltigkeit und eine enge Zusammenarbeit mit den Einrichtungen.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Start als Partyservice</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Der Ursprung des Unternehmens reicht bis in die späten 1980er-Jahre zurück, erzählt Geschäftsführer Valentin Schuler. Damals gründete sein Onkel einen Party- und Eventcateringservice, der sich in und um Nürnberg schnell einen guten Namen erarbeitete. Ihn erreichten daher Anfang der 1990er-Jahre auch Anfragen von Kindertagesstätten, die ihre Kinder mit frisch zubereitetem Mittagessen versorgen lassen wollten. 1991 nahm der Caterer schließlich seine erste Kita in den Kundenstamm auf. In den folgenden Jahren kamen kontinuierlich weitere Bildungs- und Betreuungseinrichtungen hinzu. Was zunächst als Ergänzung zum Veranstaltungsgeschäft begonnen hatte, entwickelte sich zunehmend zu einem eigenständigen Geschäftsfeld. Seit 2006 ist das Schuler-Team nun bereits unter der Marke „Käpt’n Karotte“ als spezialisierter Dienstleister für die Kita- und Schulverpflegung tätig. „Einige unserer Abnehmer sind mittlerweile seit Jahrzehnten zufriedene Stammkunden“, freut sich Valentin Schuler.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Familienunternehmen im Generationswechsel</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Valentin Schuler ist mit dem Unternehmen aufgewachsen. Schon als Schüler half er in der Küche aus oder unterstützte bei Veranstaltungen das Serviceteam. Auch während seines Wirtschaftsinformatikstudiums blieb er dem Familienbetrieb verbunden, in dem neben seinem Onkel auch sein Vater tätig war, und packte regelmäßig mit an. 2024 ist er schließlich als Prokurist vollständig in den Betrieb mit eingestiegen und hat damit den Generationswechsel eingeleitet. Seit 2025 gehört Valentin Schuler der Geschäftsführung an. Dort verantwortet er unter anderem die Kinderverpflegung und die Produktion sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Seine langjährige Verbindung zum Betrieb verbindet er heute mit der Verantwortung, dessen weitere Entwicklung aktiv zu gestalten.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Kindgerecht, abwechslungsreich und flexibel</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Zwischen 2.000 und 2.500 Mahlzeiten bereitet Käpt’n Karotte täglich zu. Beliefert werden vor allem Krippen und Kindergärten, aber auch einige Grundschulen. Das Unternehmen habe sich inzwischen als etablierte Marke mit hohem Bekanntheitsgrad positioniert, berichtet Valentin Schuler stolz. Diesen Ruf hat sich der Caterer durch kindgerechte Speisepläne, einen Bio-Anteil von rund 30 Prozent und eine ausgeprägte Kundenorientierung erarbeitet. Dabei steht für den Geschäftsführer nicht allein das Essen im Mittelpunkt. Ebenso wichtig sei es, die Bedürfnisse der einzelnen Kunden zu berücksichtigen: „Wir gehen auf die Einrichtungen ein, fragen, was sie brauchen und entwickeln gemeinsam individuelle Verpflegungskonzepte“, erklärt Schuler. Das tägliche Angebot umfasst zwei Menülinien, von denen grundsätzlich eine vegetarisch ist. Ergänzt werden die Gerichte durch Obst, Rohkost und Desserts. So bietet Käpt’n Karotte eine abwechslungsreiche Auswahl, die auf die Bedürfnisse der jungen Tischgäste abgestimmt ist.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Nachhaltigkeit gehört zum Konzept</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Auch beim Einkauf legt das Unternehmen Wert auf verantwortungsvolles Handeln. Käpt’n Karotte pflegt Kontakte zu regionalen Bauernhöfen, um möglichst viele Zutaten saisonal und aus der näheren Umgebung beziehen zu können. Bereits seit 2006 ist der Caterer bio-zertifiziert. Und Nachhaltigkeit beschränkt sich hier nicht nur auf die Auswahl der Lebensmittel. Sie spielt auch im sonstigen Betrieb eine wichtige Rolle. So ließ das Unternehmen etwa eine Solaranlage auf dem Dach installieren, deren Strom die Großküche versorgt. Ergänzend dazu bezieht der Betrieb zu 100 Prozent Ökostrom, wenn die eigene Anlage gerade keinen Strom produziert. Lebensmittelreste werden außerdem zu einer Biogasanlage gebracht, wo sie zur Energiegewinnung weiterverwendet werden. Auf diese Weise berücksichtigt Käpt’n Karotte ökologische Aspekte entlang verschiedener Stationen des Betriebsalltags.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gemeinsam für eine bessere Kinderverpflegung</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Im April 2026 hat sich Käpt’n Karotte dem VDSKC angeschlossen. Valentin Schuler ist der Austausch mit Branchenkollegen wichtig. Er möchte Erfahrungen teilen, voneinander lernen und sich für gemeinsame Ziele einsetzen. Er ist überzeugt, gerade kleinere Caterer könnten davon profitieren, ihre Kompetenzen zu bündeln und den Anliegen der Branche mehr Gewicht zu verleihen. Von der Politik wünscht er sich vor allem verlässliche Rahmenbedingungen und mehr finanzielle Unterstützung für Familien. Denn eine gute Verpflegung in Kitas und Schulen sei eng mit der Entwicklung und den Chancen von Kindern und Jugendlichen verbunden: „Es geht darum, allen Kindern und Jugendlichen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Zum Bildungsauftrag gehört eine gute Kita- und Schulverpflegung dazu und sollte entsprechend wertgeschätzt werden.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/kaeptn-karotte-frisches-essen-fuer-nuernbergs-kinder/">Käpt’n Karotte – Frisches Essen für Nürnbergs Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>80 Jahre kostenloses Schulessen in Schweden</title>
		<link>https://www.vdskc.de/80-jahre-kostenloses-schulessen-in-schweden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 09:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=11720</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 80 Jahren bietet Schweden den Schülern des Landes ein kostenfreies, nahrhaftes Schulessen an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/80-jahre-kostenloses-schulessen-in-schweden/">80 Jahre kostenloses Schulessen in Schweden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die schwedische Schulspeisung (Skollunch) feiert im Oktober 2026 ihr 80-jähriges Bestehen. Im Herbst 1946 beschloss das schwedische Parlament die schrittweise Einführung des kostenfreien Schulessens. Bis heute nimmt Schweden gemeinsam mit Finnland und Estland eine weltweite Vorreiterrolle ein, indem es allen Kindern unabhängig vom Einkommen der Eltern eine tägliche warme Mahlzeit garantiert.</p>
<p>Viele Kommunen feierten das Jubiläum mit speziellen Motto- und Aktionswochen. Schüler gingen auf eine kulinarische Zeitreise, es wurden historische Menüs serviert, Ausstellungen gezeigt und Quizduelle veranstaltet. Am 15. Oktober 2026 hat das Land den alljährlichen „Tag der öffentlichen Mahlzeit“ begangen, um die Bedeutung von gesundem Essen in Schulen, Kitas und Pflegeheimen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.</p>
<p><strong>Historische Entwicklung<br />
</strong>Die Entwicklung der schwedischen Schulspeisung spiegelt den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel des Landes wider: Nach dem Parlamentsbeschluss von 1946 stand die Bekämpfung von Armut und Mangelernährung im Vordergrund. Serviert wurden einfache, energiereiche Speisen wie Haferbrei, Milch, Kohlsuppe und Knäckebrot. Neben der reinen Sättigung ging es in dieser Ära auch darum, Kindern grundlegende Tischmanieren beizubringen.</p>
<p>Bis 1973 hatten alle schwedischen Kommunen die Steuerfinanzierung des Schulessens vollständig umgesetzt. Die Küchen modernisierten sich, verstärkt hielten Fertiggerichte und internationale Einflüsse Einzug. 1997 wurde das Anrecht auf kostenloses Schulessen schließlich für alle Grundschüler gesetzlich festgeschrieben.</p>
<p>2011 folgte eine Gesetzesänderung, die festlegte, dass das angebotene Schulessen nicht nur für Familien gratis, sondern auch explizit nährstoffreich sein muss. Heute zeichnet sich das schwedische Modell durch eine hohe Vielfalt aus: Neben klassischen Fleischbällchen oder Lasagne gibt es in den Schulen täglich vegetarische Optionen und umfangreiche Salatbuffets. Ein starker Fokus liegt zudem auf Nachhaltigkeit, regionalen Zutaten und der Zubereitung in schuleigenen Küchen.</p>
<p><strong>Aktuelle Zahlen</strong><br />
Heute werden in Schweden an jedem regulären Schultag etwa 1,4 Millionen Schulmahlzeiten ausgegeben. In der Grundschule liegt die Teilnahmequote bei nahezu 100 Prozent, da die gemeinsame Mahlzeit fest in den pädagogischen Alltag integriert ist. Obwohl für die gymnasiale Oberstufe keine gesetzliche Verpflichtung besteht, bieten auch hier die allermeisten Kommunen das Essen weiterhin kostenlos an.</p>
<p><strong>Wissenschaftlich belegte Effekte</strong><br />
Langzeitstudien, unter anderem der Universität Lund und der Universität Uppsala, belegen die positiven Effekte des schwedischen Systems: Kinder, die während ihrer gesamten Schulzeit Zugang zu den kostenlosen Mahlzeiten hatten, wurden im Durchschnitt einen Zentimeter größer als vorherige Generationen. Auch die Wahrscheinlichkeit, eine Universität zu besuchen, stieg messbar an. Zudem lag das spätere Lebenseinkommen der Erwachsenen, die als Kinder von der Schulspeisung profitierten, im Schnitt um rund 3 Prozent höher. Der Effekt war bei Kindern aus einkommensschwachen Familien am stärksten ausgeprägt, was die sozial ausgleichende Wirkung des Systems unterstreicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/80-jahre-kostenloses-schulessen-in-schweden/">80 Jahre kostenloses Schulessen in Schweden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Reform des EU-Schulprogramms</title>
		<link>https://www.vdskc.de/reform-des-eu-schulprogramms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 08:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=11711</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das EU-Schulprogramm für Obst und Gemüse wird für Mitgliedstaaten verpflichtend.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/reform-des-eu-schulprogramms/">Reform des EU-Schulprogramms</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-epip="" data-hveid="CAAIDhAA" data-complete="true" data-processed="true">
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-epip="" data-hveid="CAAIERAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Die Europäische Kommission hat einen neuen Verordnungsvorschlag vorgelegt, der das bestehende EU-Schulprogramm für Milch, Obst und Gemüse im kommenden EU-Haushalt grundlegend reformiert. Die zentrale Neuerung sieht vor, das bisher für Mitgliedstaaten freiwillige Verteilungsprogramm künftig verpflichtend zu verankern. Die Reform soll helfen, bürokratische Hürden abzubauen, den Behörden mehr Flexibilität zu gewähren und verstärkt auf regionale sowie ökologische Produkte aus kurzen Lieferketten zu setzen.</p>
<p>Für das fortlaufende EU-Schulprogramm ist ein jährliches Gesamtbudget der Europäischen Union von 220,8 Millionen Euro vorgesehen. Davon entfallen bis zu 130,6 Millionen Euro speziell auf die Komponente Obst und Gemüse und bis zu 90,1 Millionen Euro auf Milchprodukte.</p>
<p>Das EU-Schulprogramm wurde erstmals zum Schuljahr 2017/2018 eingeführt. Von der EU-Kommission veröffentlichte Daten zum Schuljahr 2024/2025 belegen die bisherige Reichweite der Initiative: Insgesamt profitierten bereits Kinder an mehr als 143.000 Schulen in der gesamten Europäischen Union von dem Programm. Allein im erfassten Zeitraum beliefen sich die Gesamtausgaben auf 356 Millionen Euro. Diese setzten sich aus 188 Millionen Euro an direkten EU-Mitteln und 168 Millionen Euro aus den jeweiligen nationalen Haushalten zusammen.</p>
<p>In Deutschland nahmen im Schuljahr 2022/2023 mehr als 25.000 Bildungseinrichtungen (Schulen und Kitas) aktiv teil. Dadurch erhielten rund 2,5 Millionen Kinder bundesweit kostenlose Verpflegung in Form von mehr als 9.000 Tonnen Obst und Gemüse sowie 6 Millionen Litern Milch.</p>
</div>
</div>
<p><a href="https://agriculture.ec.europa.eu/media/news/eu-school-scheme-policy-continues-invest-healthier-future-europes-children-2026-10-01_en" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mehr erfahren</strong></a></p>
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		<title>Preisdeckel für Schulessen in Königs Wusterhausen</title>
		<link>https://www.vdskc.de/preisdeckel-fuer-schulessen-in-koenigs-wusterhausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 07:16:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stadt hat eine Deckelung des Schulessenpreises bei 3,95 Euro beschlossen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadtverordnetenversammlung von Königs Wusterhausen hat am 12. Oktober 2026 eine Neuregelung der Essensgeldzuschüsse beschlossen. Demnach wird ab dem 1. Januar 2027 der maximale Kostenanteil, den Eltern für das Mittagessen ihrer Kinder in Schulen selbst zahlen müssen, auf 3,95 Euro pro Mahlzeit gedeckelt.</p>
<p>Die Maßnahme ist eine Reaktion auf die anhaltend steigenden Beschaffungs- und Personalkosten im Schulcatering, die zuletzt zu spürbaren Preissteigerungen geführt hatten. Um eine finanzielle Überlastung der Familien im Stadtgebiet zu verhindern, übernimmt die Kommune künftig die Differenz zwischen dem vertraglich vereinbarten Abgabepreis der Caterer und dem festgelegten Höchstsatz von 3,95 Euro.</p>
<p>Der Beschluss sieht vor, dass die dafür notwendigen Mittel im kommenden städtischen Haushalt fest verankert werden. Gleichzeitig kündigte die Verwaltung an, bei künftigen Ausschreibungen für Verpflegungsleistungen weiterhin auf die Einhaltung bestehender Qualitätsstandards zu achten, um trotz der Subventionierung die Qualität der Mahlzeiten zu sichern.</p>
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		<title>Bundeskongress Kita- und Schulverpflegung</title>
		<link>https://www.vdskc.de/bundeskongress-kita-und-schulverpflegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 08:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kitaessen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=11683</guid>

					<description><![CDATA[<p>400 Fachleute diskutierten gestern in Berlin über Qualität und Zukunft der Verpflegung in Kitas und Schulen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern fand in Berlin der Bundeskongress Kita- und Schulverpflegung statt. Unter dem Motto „Gemeinsam gut essen“ kamen Akteure der Gemeinschaftsverpflegung aus Bund, Ländern und Kommunen zusammen, um über Herausforderungen und Lösungsansätze für die Verpflegung in Bildungseinrichtungen zu diskutieren. Veranstaltet wurde der Kongress vom Bundeszentrum Kita- und Schulverpflegung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bundesernährungsminister Alois Rainer hob die Bedeutung ausgewogener Mahlzeiten für Gesundheit, soziale Teilhabe und Ernährungsbildung hervor. Rund sechs Millionen Kinder und Jugendliche essen täglich in deutschen Kitas und Schulen. Ein grundsätzlich kostenfreies Mittagessen für alle Kinder befürwortet der Minister allerdings nicht. Stattdessen sprach er sich dafür aus, die Zugangshürden beim Bildungs- und Teilhabepaket abzubauen, damit Kinder unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien am Mittagessen teilnehmen können. Mareike Wulf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, unterstrich ebenfalls die Bedeutung der Verpflegung als Bestandteil guter Bildung. Der Bund unterstütze den Ausbau und die Modernisierung von Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur unter anderem durch Investitionsprogramme, die auch Küchen und Mensen umfassen.</p>
<figure id="attachment_11688" aria-describedby="caption-attachment-11688" style="width: 288px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11688" src="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/10/Bundeskongress-Kita-Schulverpflegung-2026.png" alt="Martin Vogel beim Bundeskongress 2026" width="288" height="379" srcset="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/10/Bundeskongress-Kita-Schulverpflegung-2026.png 1106w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/10/Bundeskongress-Kita-Schulverpflegung-2026-640x841.png 640w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/10/Bundeskongress-Kita-Schulverpflegung-2026-768x1010.png 768w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/10/Bundeskongress-Kita-Schulverpflegung-2026-320x421.png 320w" sizes="auto, (max-width: 288px) 100vw, 288px" /><figcaption id="caption-attachment-11688" class="wp-caption-text">Martin Vogel (m), VDSKC-Landesgruppe Rheinland-Pfalz</figcaption></figure>
<p>&#8222;Wir unterstützen Länder und Kommunen mit unserem Bundeszentrum Kita- und Schulverpflegung, der Förderung der Vernetzungsstellen und den DGE-Qualitätsstandards für die Gemeinschaftsverpflegung. So können in Zukunft noch mehr Kinder und Jugendliche in den Genuss eines gesunden, ausgewogenen und möglichst regional verankerten Verpflegungsangebots in der Gemeinschaftsverpflegung kommen&#8220;, sagte Alois Rainer.</p>
<p class="isSelectedEnd">Prof. Dr. Alena Buyx von der Technischen Universität München betonte in ihrer Keynote die gemeinsame Verantwortung von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunen, Schulen und Eltern. Ernährung im Kindesalter präge die Gesundheit langfristig. Eine hochwertige Kita- und Schulverpflegung könne deshalb einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und zu mehr Bildungsgerechtigkeit leisten. Soziale Ungleichheiten ließen sich dabei nicht allein durch individuelles Verhalten überwinden, sondern erforderten auch strukturelle Veränderungen.</p>
<p>Auch Martin Vogel, Leiter der VDSKC-Landesgruppe Rheinland-Pfalz, war vor Ort und nutzte die Veranstaltung, um sich mit Kollegen aus der Branche auszutauschen und aktuelle Entwicklungen zu diskutieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><small>Foto oben: BLE © Laurin Schmid</small></p>
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		<title>Schulessen stärkt Bildungschancen</title>
		<link>https://www.vdskc.de/schulessen-staerkt-bildungschancen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 07:49:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Schulessen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=11701</guid>

					<description><![CDATA[<p>Laut UNESCO-Weltbildungsbericht 2026 fördern Schulmahlzeiten die Bildungsbeteiligung.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende September hat die UNESCO ihren Weltbildungsbericht 2026 veröffentlicht. Er untersucht, wie politische Maßnahmen dazu beitragen können, Bildung für mehr Kinder weltweit zugänglich zu machen. Dabei spielen auch Schulmahlzeiten eine wichtige Rolle.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Der Bericht ordnet Schulmahlzeiten an der Schnittstelle von Bildung, Ernährung und sozialer Sicherung ein. Sie zählen zu den weltweit am weitesten verbreiteten politischen Instrumenten, um Bildungschancen gerechter zu verteilen. Wenn Kinder in der Schule eine kostenlose oder bezuschusste Mahlzeit erhalten können, ist das ein wesentlicher Anreiz für den Schulbesuch. 2025 verfügten rund 84 Prozent aller Länder über Programme für Schulmahlzeiten. Im Durchschnitt erhielten weltweit 29 Prozent der Grundschulkinder kostenlose oder bezuschusste Mahlzeiten. Die Versorgung erreichte 2024 insgesamt 466 Millionen Kinder, 20 Prozent mehr als im Jahr 2020.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Der UNESCO-Bericht verweist auch auf konkrete Erkenntnisse zur Wirkung von Schulmahlzeiten. Für 25 untersuchte Länder wurde festgestellt, dass entsprechende Programme die Einschulungszahlen um etwa drei Prozent erhöhen. Eine weitere Untersuchung in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen ergab, dass Schulmahlzeiten die Bildungsdauer steigern können. Am Beispiel von Costa Rica wird die Bedeutung solcher Maßnahmen deutlich: Dort sank die Quote der Jugendlichen ohne Schulbesuch zwischen 2002 und 2023 von 28 auf vier Prozent. Gleichzeitig stieg die Abschlussquote in der oberen Sekundarstufe von 36 auf 78 Prozent. Der Bericht führt die Fortschritte bei benachteiligten Schülern unter anderem auf kostenlose Schulmahlzeiten zurück.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Zugleich macht die Veröffentlichung deutlich, dass erfolgreiche Bildungsförderung langfristig angelegt sein muss. Für die Schulverpflegung heißt das, ihre Bedeutung als Teil der Bildungsinfrastruktur anzuerkennen und entsprechende Programme dauerhaft abzusichern. Gerade für Kinder aus benachteiligten Familien kann eine verlässliche Versorgung einen wichtigen Beitrag zu gerechteren Bildungschancen leisten.</p>
<p><a href="https://www.unesco.de/assets/dokumente/Bildung/01_Bildung_allgemein/UNESCO_Weltbildungsbericht_2026_Web.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>UNESCO-Bildungsbericht 2026</strong></a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Wie gelingt gute Schulverpflegung?</title>
		<link>https://www.vdskc.de/vdskc-beim-bayrischen-schulverpflegungskongress/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 07:45:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=11658</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim Bayrischen Schulverpflegungskongress vertrat Dominik Treml die Perspektive der Caterer.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_11660" aria-describedby="caption-attachment-11660" style="width: 241px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Bay.-Schulverpflegungskongress-2026_3-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11660" src="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Bay.-Schulverpflegungskongress-2026_3-scaled.jpg" alt="" width="241" height="315" srcset="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Bay.-Schulverpflegungskongress-2026_3-scaled.jpg 1958w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Bay.-Schulverpflegungskongress-2026_3-640x837.jpg 640w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Bay.-Schulverpflegungskongress-2026_3-1280x1674.jpg 1280w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Bay.-Schulverpflegungskongress-2026_3-768x1004.jpg 768w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Bay.-Schulverpflegungskongress-2026_3-1175x1536.jpg 1175w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Bay.-Schulverpflegungskongress-2026_3-1566x2048.jpg 1566w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Bay.-Schulverpflegungskongress-2026_3-320x418.jpg 320w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Bay.-Schulverpflegungskongress-2026_3-1320x1726.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11660" class="wp-caption-text">Dominik Treml, Leiter der VDSKC-Landesgruppe Bayern</figcaption></figure>
<p>Am 23. September 2026 widmete sich der <a href="https://www.kita-schulverpflegung.bayern.de/kongress2026" target="_blank" rel="noopener">Bayerische Schulverpflegungskongress</a> in Nürnberg der Frage, wie attraktive, gesundheitsförderliche und nachhaltige Verpflegung im Schulalltag gelingen kann. Fachimpulse, Praxisbeispiele und der Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren der <span class="_4b52ee98 _1d6a4537">Schulverpflegung</span> machten deutlich: Gute Schulverpflegung entsteht dort, wo Politik, Schulträger, Schulen, Caterer und weitere Beteiligte miteinander im Gespräch sind und an gemeinsamen Lösungen arbeiten.</p>
<p>Für den <span class="_4b52ee98 _1d6a4537">VDSKC</span> war Dominik Treml, Leiter der Landesgruppe Bayern, vor Ort. Bei der Podiumsdiskussion „So gelingt gute Schulverpflegung in Bayern“ brachte er die Perspektive der Caterer ein und formulierte einen klaren Appell an die Politik: „Sparen Sie nicht an unseren Schulen und nicht an unseren Kindern. Denn damit sparen wir an der Zukunft unseres Landes – an den Menschen, die morgen unsere Steuerzahler sein werden. Gute Schulverpflegung ist keine reine Kostenstelle, sondern eine Investition in Gesundheit, Bildung und in die nächste Generation. Und Investitionen in unsere Kinder zahlen sich langfristig aus. Denn eins ist klar: Wenn man nichts sät, kann man nichts ernten.“</p>
<figure id="attachment_11671" aria-describedby="caption-attachment-11671" style="width: 286px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Martin-Albrecht_Bay.-Schulverpflegungskongress-2026-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11671" src="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Martin-Albrecht_Bay.-Schulverpflegungskongress-2026-scaled.jpg" alt="Bayrischer Schulverpflegungskongress 2026" width="286" height="205" srcset="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Martin-Albrecht_Bay.-Schulverpflegungskongress-2026-scaled.jpg 2560w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Martin-Albrecht_Bay.-Schulverpflegungskongress-2026-640x460.jpg 640w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Martin-Albrecht_Bay.-Schulverpflegungskongress-2026-1280x920.jpg 1280w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Martin-Albrecht_Bay.-Schulverpflegungskongress-2026-768x552.jpg 768w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Martin-Albrecht_Bay.-Schulverpflegungskongress-2026-1536x1104.jpg 1536w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Martin-Albrecht_Bay.-Schulverpflegungskongress-2026-2048x1471.jpg 2048w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Martin-Albrecht_Bay.-Schulverpflegungskongress-2026-320x230.jpg 320w, https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/Martin-Albrecht_Bay.-Schulverpflegungskongress-2026-1320x948.jpg 1320w" sizes="auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11671" class="wp-caption-text">Martin Albrecht vom VDSKC-Mitglied Albrechthof</figcaption></figure>
<p>Auch Martin Albrecht vom <a href="https://www.vdskc.de/albrechthof-die-kueche-im-kuhstall/" target="_blank" rel="noopener">VDSKC-Mitglied Albrechthof</a> war vor Ort und stellte sein Unternehmen und seine Erfahrungen mit bio-regionalen und saisonalen Lebensmitteln in der Schulverpflegung vor. Der Albrechthof ist seit 2010 in der Kinderverpflegung tätig und kocht heute rund 9.000 Portionen für Kitas und Schulen in Oberbayern. Der Bio-Anteil liegt bei fast 100 Prozent. Gute Beziehungen zu Bio-Bauern aus der Region sorgen für kurze Wege und hochwertige Lebensmittel. Martin Albrecht zeigte, wie nachhaltige Verpflegung praktisch umgesetzt werden kann und welche Möglichkeiten sie für die Ernährungsbildung bietet.</p>
<p>Als VDSKC setzen wir uns bundesweit dafür ein, dass gute Kita- und Schulverpflegung für alle Kinder zugänglich wird. Dazu gehören einheitliche <span class="_4b52ee98 _1d6a4537">Qualitätsstandards</span>, eine verlässliche Finanzierung und Rahmenbedingungen, die eine hochwertige Verpflegung im Bildungsalltag ermöglichen. Veranstaltungen wie der Bayerische Schulverpflegungskongress bieten dafür eine wichtige Plattform. Sie ermöglichen fachlichen Austausch, Vernetzung und neue Impulse für die Weiterentwicklung der Schulverpflegung.</p>
<p style="text-align: right;"><small>Fotos: © KErn/Ullrich</small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/vdskc-beim-bayrischen-schulverpflegungskongress/">Wie gelingt gute Schulverpflegung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Stefan Lehmann</title>
		<link>https://www.vdskc.de/interview-mit-stefan-lehmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 07:28:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=11646</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam mit verschiedenen Netzwerkpartnern engagiert sich Stefan Lehmann für bessere Kinderverpflegung in NRW.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/interview-mit-stefan-lehmann/">Interview mit Stefan Lehmann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Lehmann ist mit seinem <a href="https://www.vdskc.de/lehmanns-vater-und-sohn-auf-essensmission/" target="_blank" rel="noopener">Cateringunternehmen</a> seit mehr als 20 Jahren in der Kita- und Schulverpflegung tätig. Seit Januar 2024 engagiert er sich zudem im VDSKC und leitet die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen. Um der gesunden Ernährung von Kindern und Jugendlichen politisches Gewicht zu verleihen, hat er das NRW-Bündnis für gutes Kita- und Schulessen mitinitiiert. Im Interview erzählt er von den Zielen des Netzwerks, der unverzichtbaren Praxisexpertise der Caterer und seinen konkreten Forderungen an die Politik.</p>
<p><span style="color: #497f8f;"><strong>Sie engagieren sich seit rund eineinhalb Jahren im NRW-Bündnis für gutes Kita- und Schulessen. Was war Ihr Antrieb, sich diesem Bündnis anzuschließen, und welches Ziel wollten Sie mit dem Zusammenschluss erreichen?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Alles begann praktisch mit der Übernahme des VDSKC-Landesvorsitzes in Nordrhein-Westfalen. Damit haben wir uns ganz bewusst auf den Weg gemacht, die Verpflegung in Kitas und Schulen nachhaltig zu verbessern. Schnell wurde dabei deutlich, dass wir diese Aufgabe nicht allein bewältigen können, sondern starke und kompetente Partner brauchen. Deshalb haben wir uns gefragt: Wer sind die relevanten Akteure in diesem Bereich? Wer kann tatsächlich Veränderungen anstoßen und welche Partner müssen wir dafür zusammenbringen? Mit dem DEHOGA NRW, den Ernährungsräten und der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung NRW haben sich schließlich unterschiedliche Akteure zusammengeschlossen, die eines verbindet: die Überzeugung, dass gutes Kita- und Schulessen kein „Extra“ sein darf, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil von Bildung und Betreuung sein muss.</p>
<p style="font-weight: 400;">Als Schul- und Kitacaterer erlebe ich täglich, welchen Stellenwert die Verpflegung für Kinder und Jugendliche hat. Ein gutes Mittagessen soll nicht nur satt machen, sondern Gesundheit, Konzentration und Wohlbefinden fördern und gleichzeitig Gemeinschaft schaffen. In der Praxis erleben wir jedoch, dass dies noch längst nicht überall selbstverständlich ist. Genau hier setzt unser Bündnis an: Wir wollen die unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen zusammenbringen, starke und wirkungsvolle Partnerschaften aufbauen und gemeinsam konkrete Veränderungen anstoßen. Denn eine gute Kita- und Schulverpflegung kann langfristig nur gelingen, wenn Politik, Kommunen, Träger, Einrichtungen, Caterer und weitere relevante Akteure gemeinsam Verantwortung übernehmen und an einem Strang ziehen.</p>
<p><span style="color: #497f8f;"><strong>Im Bündnis arbeiten sehr unterschiedliche Akteure zusammen. Was macht diese Konstellation aus Ihrer Sicht besonders wertvoll? Welche Perspektive kann der VDSKC dabei einbringen?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Gerade die Zusammensetzung des Bündnisses macht es für mich so wertvoll. Die beteiligten Akteure bringen ganz unterschiedliche Erfahrungen, Kompetenzen und Netzwerke mit – und genau diese Kombination gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu bewegen. Wir wollen nicht nur über die Probleme der Kita- und Schulverpflegung sprechen. Wir wollen unser Wissen und unsere Erfahrungen zusammenbringen, daraus konkrete Konzepte und Forderungen entwickeln und diese auch gegenüber der Politik deutlich machen. Wir wollen aufzeigen, wo es Handlungsbedarf gibt und gleichzeitig konkrete Vorschläge machen, wie Veränderungen aussehen können. Jeder bringt sein Wissen in diesen gemeinsamen „Pott“ – und gemeinsam machen wir daraus etwas, das Wirkung entfalten kann.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der VDSKC bringt vor allem die unmittelbare Praxiserfahrung der Caterer ein. Wir wissen, was es bedeutet, täglich Kita- und Schulessen zu planen, zu produzieren, zu transportieren und auszugeben. Wir kennen die Herausforderungen des Alltags und wissen aus der Praxis, was funktioniert – und wo Vorgaben oder politische Anforderungen an den tatsächlichen Gegebenheiten vorbeigehen. Genau diese Erfahrung ist wichtig, wenn wir Konzepte und Forderungen entwickeln, mit denen wir an die Politik herantreten. Wir haben die fachliche und praktische Expertise und wollen diese nutzen, um konkrete Veränderungen anzustoßen. <span style="font-weight: 400;">Für mich ist das die besondere Stärke des Bündnisses: Wir haben die Kompetenz, wir haben die Erfahrung und wir haben die unterschiedlichen Netzwerke. Jetzt geht es darum, dieses Wissen zu bündeln, gemeinsam konkrete Vorschläge zu entwickeln und damit auch den politischen Dialog zu suchen. Unser Anspruch ist nicht, Konzepte für die Schublade zu schreiben – wir wollen, dass daraus etwas entsteht und sich in der Kita- und Schulverpflegung tatsächlich etwas verändert.</span></p>
<p><span style="color: #497f8f;"><strong>Sie haben ein Positionspapier ausgearbeitet, dass sich an Politik und Verwaltung richtet. Welche Themen waren in der gemeinsamen Arbeit besonders wichtig? Bei welchen Punkten sehen Sie aktuell den größten Handlungsbedarf für die Kita- und Schulverpflegung in Nordrhein-Westfalen?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">In der gemeinsamen Arbeit wurde deutlich, dass wir bei der Kita- und Schulverpflegung an mehreren Stellen ansetzen müssen. Uns war deshalb wichtig, im Positionspapier nicht nur die Qualität des Essens selbst zu betrachten, sondern auch die Voraussetzungen, unter denen gute Verpflegung überhaupt möglich wird. Besonders wichtig sind für mich dabei drei Punkte: praxistaugliche Qualitätsstandards, eine Finanzierung, die Qualität ermöglicht, und faire Vergabeverfahren, bei denen nicht ausschließlich der Preis entscheidet. Dazu kommen die notwendigen räumlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen vor Ort.</p>
<p style="font-weight: 400;">Den größten Handlungsbedarf sehe ich darin, diese Aspekte stärker zusammenzudenken. Wir haben in Nordrhein-Westfalen viele gute Beispiele und engagierte Menschen – aber gute Verpflegung darf nicht davon abhängen, wie die Rahmenbedingungen an einem einzelnen Standort sind. Es braucht verlässliche Strukturen, die gute Verpflegung überall ermöglichen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mit unserem Positionspapier wollen wir deshalb nicht nur aufzeigen, wo wir Handlungsbedarf sehen. Wir wollen Politik und Verwaltung ausdrücklich dazu einladen, mit uns gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Wir bringen die praktische Erfahrung und das Fachwissen aus dem täglichen Betrieb mit und wissen, wo die Herausforderungen liegen und welche Lösungen in der Praxis funktionieren können. Dieses Wissen wollen wir zur Verfügung stellen und gemeinsam mit den Verantwortlichen weiterentwickeln. Wenn Politik und Verwaltung die Kita- und Schulverpflegung wirklich besser machen wollen, stehen wir als Bündnis und als Praktiker bereit, diesen Weg gemeinsam zu gehen. „Darf’s etwas besser sein?“ – für uns ist die Antwort klar: Es muss besser werden. Und wir wollen unseren Teil dazu beitragen.</p>
<p><span style="color: #497f8f;"><strong>Welche mittelfristigen Ziele verfolgen Sie mit dem NRW-Bündnis? Woran würden Sie in zwei oder drei Jahren erkennen, dass sich Ihr Engagement tatsächlich auf die Qualität des Kita- und Schulessens in NRW ausgewirkt hat?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Unser mittelfristiges Ziel ist klar: Die Arbeit des Bündnisses soll konkrete Veränderungen anstoßen. Das Positionspapier soll dabei kein Dokument bleiben, das einmal veröffentlicht und anschließend abgelegt wird. Wir wollen dazu beitragen, dass gutes Kita- und Schulessen in Nordrhein-Westfalen einen höheren Stellenwert bekommt und sich die Rahmenbedingungen für eine gute Verpflegung spürbar verbessern. Für die kommenden zwei bis drei Jahre wünsche ich mir, dass sich in der Praxis etwas bewegt hat. Dass gute Konzepte häufiger umgesetzt werden, dass mehr Kitas und Schulen die Verpflegung als festen Bestandteil ihres Bildungs- und Betreuungsauftrags verstehen und dass Caterer, Einrichtungen und Träger bessere Voraussetzungen haben, um Qualität tatsächlich umzusetzen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein ebenso wichtiges Zeichen wäre für mich, wenn der Austausch zwischen Politik, Kommunen, Trägern und den Verpflegungsanbietern selbstverständlich und regelmäßig stattfindet. Denn wenn wir die Verpflegung nachhaltig verbessern wollen, müssen wir gemeinsam an den Lösungen arbeiten. Und am Ende geht es natürlich um die Kinder. Sie sind die eigentliche Zielgruppe unserer Arbeit. Wenn Kinder in Nordrhein-Westfalen flächendeckend gut verpflegt werden und wenn Ernährung im Kita- und Schulalltag einen höheren Stellenwert bekommt, dann haben wir etwas bewegt.</p>
<p><a href="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2026/09/NRW-Buendnis-Positionspapier.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>Positionspapier des NRW-Bündnisses für gute Kita- und Schulverpflegung</strong></a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/interview-mit-stefan-lehmann/">Interview mit Stefan Lehmann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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