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	<title>Wir vom VDSKC Archive - VDSKC</title>
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	<description>Verband Deutscher Schul- und Kitacaterer e.V.</description>
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	<title>Wir vom VDSKC Archive - VDSKC</title>
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	<item>
		<title>Suppenlöffel – Wertschöpfung in der Region</title>
		<link>https://www.vdskc.de/suppenloeffel-wertschoepfung-in-der-region/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 07:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jürgen Reibrich hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Er versorgt Kinder in bayrischen Kitas und Schulen mit gesunden Mahlzeiten.  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/suppenloeffel-wertschoepfung-in-der-region/">Suppenlöffel – Wertschöpfung in der Region</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>„Wir brauchen eine junge Generation, die gesund und fit für die Zukunft ist“, sagt Jürgen Reibrich. Mit seiner <a href="https://suppenloeffel-vitalfood.de" target="_blank" rel="noopener">Suppenlöffel Vitalfood GmbH</a> arbeitet der Unternehmer an diesem Ziel, indem er gesunde Kinderernährung mit regionaler Wertschöpfung verbindet. Über die vergangenen zwei Jahrzehnte hat er mit diesem Ansatz ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen aufgebaut.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gesellschaftliches Umdenken </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Für Jürgen Reibrich steht fest: Bildungserfolg und Entwicklungschancen von Kindern dürfen nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Dass Kinder in Deutschland nährstoffunterversorgt sind oder hungrig am Unterricht teilnehmen, hält er für nicht hinnehmbar. „Mit hungrigem Bauch lernt es sich schlecht“, weiß er und beschreibt damit zugleich den Antrieb seines unternehmerischen Handelns. Er wünscht sich, dass gesunde Ernährung stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein rückt. „Es muss ein Umdenken stattfinden, die Gesellschaft muss stärker für gesunde Ernährung sensibilisiert werden. Wir brauchen Qualität statt Quantität.“ Dabei setzt Reibrich nicht auf theoretische Konzepte, sondern auf ganz praktische Lösungen. Als jemand, der „gern anpackt und die Ärmel hochkrempelt“, arbeitet er gemeinsam mit seinem Team täglich daran, Kindern in und um Nürnberg ein gesundes, schmackhaftes Mittagessen anzubieten.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Vom Bauingenieur zum Caterer</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Der Weg in die Gemeinschaftsverpflegung war für Reibrich nicht vorgezeichnet. Der gelernte Bauingenieur entschied sich mit Anfang vierzig dazu, den sicheren Beruf in der Baufirma seines Vaters aufzugeben und seiner Leidenschaft fürs Kochen nachzugehen. Ausschlaggebend waren Erfahrungen aus seinem ehrenamtlichen Engagement bei den Wirtschaftsjunioren der IHK Nürnberg. Gemeinsam mit seiner damaligen Frau besuchte er regelmäßig Schulen und erlebte dort die oftmals mangelhafte Qualität der Schulverpflegung aus nächster Nähe. „Wir wollten nicht nur darüber reden, sondern etwas tun“, erinnert sich Jürgen Reibrich. Aus dieser Motivation heraus gründete das Paar 2004 das Cateringunternehmen Suppenlöffel. Zunächst kochten sie lediglich 20 Mahlzeiten für einen Nürnberger Kindergarten. Parallel dazu absolvierte Reibrich Kochseminare und bildete sich weiter.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wachstum mit regionalem Anspruch</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Mit frischen Zutaten, überwiegend regionalen Produkten und kindgerechten Rezepten erarbeitete sich das Unternehmen in der Region einen guten Ruf. Aus den kleinen Anfängen entstand im Laufe der Jahre ein mittelständischer Betrieb mit heute 18 Mitarbeitern und rund 2.000 produzierten Mahlzeiten pro Tag. Trotz des Wachstums ist der ursprüngliche Anspruch bis heute erhalten geblieben: Kindern eine ausgewogene Mahlzeit anzubieten und gleichzeitig regionale Strukturen zu stärken. Seit vielen Jahren engagiert sich der Caterer deshalb auch bei Slow Food Deutschland, einer Organisation, die sich für kleinbäuerliche Landwirtschaft, traditionelle Lebensmittelproduktion und einen bewussten Umgang mit Ressourcen einsetzt. Geschäftsführer Jürgen Reibrich pflegt enge und langjährige Beziehungen zu bayerischen Landwirten und bezieht saisonal verfügbare Lebensmittel direkt aus der Region. Gleichzeitig hat er den Anteil an Bio-Produkten kontinuierlich ausgebaut.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Bewusst handwerkliche Küche </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist die eigene Zubereitung der Gerichte. Möglichst alle Speisen werden von Grund auf selbst gekocht. „Wir geben unser Essen mit gutem Gewissen aus, weil wir genau wissen, was drinsteckt“, sagt Reibrich. Zwei Menülinien bietet Suppenlöffel täglich an, darunter stets eine vegetarische Variante. Ergänzt wird das Angebot durch frische Salate und Obst. Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt die Resonanz in den Einrichtungen. Besonders beliebt ist etwa das selbst gemachte Kartoffelpüree aus bayerischen Kartoffeln, das zu den absoluten „Mensaschlagern“ zählt. Auch gefüllte Paprika mit Reis, Lauchcremesuppe oder paniertes Sellerieschnitzel gelingen Jürgen Reibrich und seinem Team so gut, dass die Kinder die Gerichte immer wieder nachfragen. Wünsche und Anregungen aus den Kitas und Schulen fließen in die Planung ein und verleihen den Speiseplänen eine individuelle Note.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Nachhaltigkeit und Zukunft im Blick</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Im vergangenen Jahr ist das Unternehmen innerhalb Nürnbergs an einen neuen Standort gezogen und hat in eine moderne Großküche investiert. Zwar wäre dort inzwischen eine Kapazität von bis zu 4.000 Mahlzeiten täglich möglich, doch Reibrich setzt weiterhin auf kontrolliertes Wachstum statt schneller Expansion: „Wir wollen unseren Idealen treu bleiben und die Qualität unseres Essens hochhalten“, betont er. Mit dem neuen Standort wurde zugleich das Thema Nachhaltigkeit intensiviert. So wird der Strom für den Küchenbetrieb nun direkt über die Solarpaneele auf dem Dach erzeugt und genutzt. Für die Zukunft sieht der Geschäftsführer sein Unternehmen gut aufgestellt. Inzwischen arbeitet auch seine Tochter im Betrieb mit und bringt neue Ideen ein. Perspektivisch soll sie das Familienunternehmen in einigen Jahren übernehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Engagement im Verband</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Im April 2026 ist Jürgen Reibrich mit der Suppenlöffel Vitalfood GmbH dem VDSKC beigetreten. Er wolle sich auch über sein eigenes Unternehmen hinaus engagieren und für eine bessere Kita- und Schulverpflegung einsetzen, erzählt er. Er wünscht sich ein Bildungssystem, in dem Kinder aller sozialen Schichten beitragsfrei mit gesundem Essen in Kitas und Schulen versorgt werden. Aus seiner Sicht müssten Gesundheitsvorsorge und Ernährungsbildung bereits im frühen Kindesalter einen deutlich höheren Stellenwert erhalten. Im Austausch mit anderen Mitgliedern des Verbandes sieht er die Chance, gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten und sich mit Menschen zu vernetzen, die ähnliche Werte und Vorstellungen teilen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/suppenloeffel-wertschoepfung-in-der-region/">Suppenlöffel – Wertschöpfung in der Region</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hummer Catering – Vom Event- zum Kindercaterer</title>
		<link>https://www.vdskc.de/hummer-catering-vom-event-zum-kindercaterer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 10:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Matthias Hummer kam über Umwege zur Kinderverpflegung. Heute setzt er sich mit vollem Engagement für seine kleinen Gäste ein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/hummer-catering-vom-event-zum-kindercaterer/">Hummer Catering – Vom Event- zum Kindercaterer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Die Kinderverpflegung hatte Matthias Hummer bei seiner Geschäftsgründung nicht im Blick. Dennoch ist er heute sehr zufrieden mit dem Unternehmen, das er aufgebaut hat. Gemeinsam mit seinem Team sorgt er täglich dafür, dass 5.000 Kinder im Ruhrgebiet ein leckeres Mittagessen auf den Tisch bekommen. Servicekultur wird bei ihm besonders großgeschrieben.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Koch, Betriebswirt, Caterer</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Als Sohn eines selbstständigen Gastronomen war Matthias Hummer früh mit den Herausforderungen und der Arbeitsbelastung der Branche vertraut. Eine dauerhafte Tätigkeit in diesem Bereich konnte er sich daher nicht vorstellen. Dennoch absolvierte er auf Anraten seines Vaters nach dem Abitur eine Kochlehre. Anschließend studierte er BWL. Nach einigen Semestern an der Uni zog es ihn zurück in die Gastronomie. Seine Selbstständigkeit begann im klassischen Restaurantbetrieb – mit „Schnitzel, Steak und Salat“, erzählt er –, entwickelte sich aber schrittweise in Richtung Eventcatering weiter. Ob Stadtfeste, Rockkonzerte oder Firmenevents, Hummer und sein Team bewirteten zunächst einige hundert, später mehrere tausend Gäste. Das Feld der Kinderverpflegung spielte damals noch keine Rolle, erinnert sich der Geschäftsführer. Erst mit der Übernahme eines anderen Caterers, zu dessen Portfolio auch die Versorgung von Kitas und Schulen gehörte, rückte das Thema in sein Bewusstsein.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Neuausrichtung in der Krise</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Den entscheidenden Wendepunkt markierte die Corona-Pandemie. Während Großveranstaltungen vollständig ausfielen und auch Restaurants geschlossen wurden, erwies sich die Verpflegung von Bildungseinrichtungen als vergleichsweise stabiler Geschäftsbereich. „Wir haben die Zeit genutzt, um Rezepturen zu entwickeln und ein richtiges Konzept für die Kinderverpflegung zu erarbeiten“, erzählt Matthias Hummer. In den folgenden Jahren baute sein Unternehmen den Kundenstamm kontinuierlich aus. Heute versorgt der Caterer täglich rund 5.000 Kinder in 120 Kitas und 10 Schulen im westfälischen Ruhrgebiet mit frisch zubereitetem Mittagessen. Das 106-köpfige Team kocht jeden Tag drei Menülinien mit einem Bio-Anteil von knapp 20 Prozent, darunter auch eine DGE-zertifizierte Linie.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Guter Service als Wettbewerbsvorteil</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Besonders stolz ist der Geschäftsführer auf die Servicekultur seines Unternehmens. „Unser Essen ist ähnlich wie das anderer Caterer, aber unser Service ist deutlich besser“, beschreibt Matthias Hummer das Erfolgsrezept. Er versteht sich als Dienstleister mit ausgeprägter Kundenorientierung: „Wir sind sehr serviceorientiert, jederzeit erreichbar und bieten praxisnahe, unkomplizierte Lösungen für jede Problemlage.“ Diese Haltung spiegelt sich in der Unternehmenskultur wider. Tägliches Feedback, detaillierte Fehlerprotokolle sowie regelmäßige Menüplanbesprechungen mit den Kitas und Schulen gehören zum festen Ablauf. Individuelle Wünsche werden dabei bewusst berücksichtigt und Wunschgerichte in die Speisepläne integriert. Über den Arbeitsalltag hinaus investiert das Unternehmen zudem gezielt in den Beziehungsaufbau: So lädt Hummer Catering einmal im Jahr Kunden und Partner zu einem großen Sommerfest ein – ein Anlass, den das Team nicht nur zum Austausch nutzt, sondern auch um die langfristige Bindung zu stärken.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Engagement über das Tagesgeschäft hinaus</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Matthias Hummer ist mit der bisherigen Entwicklung seines Unternehmens zufrieden: „Ich habe eine tolle Firma mit tollen Mitarbeitern. Ich ruhe in dem, was ich tue“, sagt er. Zugleich ist er sich der gesellschaftlichen Bedeutung seiner Arbeit bewusst. „Für manche Kinder ist das Essen in Kita oder Schule die einzige vernünftige Mahlzeit am Tag“, gibt er zu bedenken. Wenn er eine politische Maßnahme umsetzen könnte, wäre es die beitragsfreie Mittagsverpflegung für alle Kinder in Deutschland. Dieses Anliegen möchte er künftig auch im VDSKC vorantreiben. Im Januar 2026 ist er mit <a href="https://hummercatering.de" target="_blank" rel="noopener">Hummer Catering</a> dem Verband beigetreten, um sich besser zu vernetzen. Er sieht darin eine Möglichkeit, voneinander zu lernen, Prozesse zu optimieren und die Qualität der Kinderverpflegung insgesamt voranzubringen. Außerdem sei es wichtig, als Branche mit einer gemeinsamen Stimme aufzutreten, betont der Geschäftsführer.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Knirps &#038; Knolle – Bio-Essen für die Kleinsten</title>
		<link>https://www.vdskc.de/knirps-knolle-bio-essen-fuer-die-kleinsten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 08:05:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie aus einem Elternproblem eine Vision für bessere Kita-Verpflegung entstand.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/knirps-knolle-bio-essen-fuer-die-kleinsten/">Knirps &#038; Knolle – Bio-Essen für die Kleinsten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Der Umzug von Berlin nach Mecklenburg-Vorpommern wurde für Leyla Rohrbeck und Philipp Kossack zum Ausgangspunkt eines unerwarteten beruflichen Neubeginns. Mit ihrem Cateringunternehmen <a href="https://knirpsundknolle.de" target="_blank" rel="noopener">Knirps &amp; Knolle</a> versorgen sie heute Kitas im Nordosten der Republik mit frischer Bio-Küche – und setzen dabei bewusst auf gesunde, kindgerechte Ernährung.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Qualität vor Quantität</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Seit etwas mehr als einem Jahr ist das Paar nun mit seinem eigenen Cateringunternehmen aktiv. Zeit genug für eine erste Zwischenbilanz – die durchweg positiv ausfällt: „Es war die richtige Entscheidung. Wir haben in der kurzen Zeit viel gelernt und viel bewegt. Trotz einiger Höhen und Tiefen hat sich für uns alles gefügt“, freuen sich Leyla Rohrbeck und Philipp Kossack. Mit Knirps &amp; Knolle verfolgen sie einen klar definierten Qualitätsanspruch. Im Mittelpunkt stehen dabei regionale Bio-Lebensmittel, handwerklich zubereitete Gerichte und eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den betreuten Kitas. „Qualität steht bei uns an erster Stelle. Den Kindern ein gesundes Essen anzubieten, ist uns wichtiger als der Unternehmensprofit“, betonen sie. Großen Wert legen sie darüber hinaus auf einen transparenten und kontinuierlichen Austausch mit den Einrichtungen. Nur durch offene Kommunikation und ein genaues Verständnis der jeweiligen Anforderungen sei es möglich, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kitas zu erfassen und verlässlich zu erfüllen, betonen sie. Diese Nähe zum Kunden unterscheidet Knirps &amp; Knolle von dem meist anonymen Angebot großer Caterer.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Neustart auf dem Land</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Als Philipp Kossack und Leyla Rohrbeck Berlin verließen und aufs Land nach Mecklenburg-Vorpommern zogen, hatten sie eigentlich nicht vor, einen Cateringbetrieb zu gründen. Die Idee entwickelte sich aus einer ganz persönlichen Erfahrung: Ihre kleine Tochter mochte das Essen in der Kita nicht und aß zunehmend weniger. Auf der Suche nach Alternativen stellten die Eltern fest, dass es in der Region kaum Angebote für frische, kindgerechte Verpflegung gab. In Gesprächen mit der Kitaleitung gewannen sie ein klareres Bild davon, welche Anforderungen eine ausgewogene und zugleich alltagstaugliche Kitaverpflegung erfüllen muss. So entstand nach und nach eine konkrete Geschäftsidee. Dabei half, dass beide ausgebildete Köche sind. Im Januar 2025 fingen sie schließlich an, unter dem Namen Knirps &amp; Knolle frisches Bio-Essen anzubieten – zunächst belieferten sie drei Einrichtungen. Inzwischen kochen sie rund 400 Portionen täglich und versorgen damit neun Kindertagesstätten. Sie haben eine neue Küche gebaut und beschäftigen acht Mitarbeiter.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Kinder essen alles</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Mühe hat sich gelohnt: Nicht nur die eigene Tochter greift inzwischen deutlich lieber zum Kitaessen, auch von anderen Eltern erhalten Leyla Rohrbeck und Philipp Kossack regelmäßig positives Feedback – etwa von Kindern, die plötzlich neugierig Gemüse probieren und neue Geschmäcker für sich entdecken. „Kinder essen fast alles“, erklären die beiden. „Für kleine Kinder muss Essen Spaß machen und nicht zu kompliziert sein.“ Entsprechend rückt bei Knirps &amp; Knolle der natürliche Geschmack der Zutaten in den Mittelpunkt, Gewürze setzen sie nur zurückhaltend ein. Auf diese Weise ist es ihnen gelungen, Gerichte wie Gnocchi mit Gemüsesauce oder Hühnerfrikassee mit Reis zu echten Favoriten im Kitaalltag werden zu lassen. Ob ein Gericht gut ankommt, hänge allerdings auch entscheidend mit den pädagogischen Fachkräften zusammen, geben sie zu bedenken. Wenn Erzieher die Kinder ermutigen, Neues auszuprobieren, entsteht eine Offenheit am Tisch, die neue Geschmackserlebnisse ermöglicht. Deshalb setzen Kossack und Rohrbeck auf den engen, persönlichen Austausch und besuchen die Kitas regelmäßig, um ihr Ernährungskonzept zu vermitteln und gemeinsam weiterzuentwickeln. „Ernährungsbildung muss begleitend zur Verpflegung stattfinden“, sind sie überzeugt.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Bewusst geplant, regional umgesetzt</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Derzeit lässt sich das Unternehmen bio- und DGE-zertifizieren. In der praktischen Umsetzung orientiert sich Knirps &amp; Knolle bereits an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Fleisch und Fisch stehen daher nur einmal pro Woche auf dem Speiseplan, während pflanzliche Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und frisches Gemüse eine wichtige Rolle einnehmen. Über das Mittagessen hinaus versorgt der Caterer die Einrichtungen auch mit Frühstücks- und Vesperangeboten. Auch hier fällt die regionale Ausrichtung auf: Das Brot stammt vom Bäcker aus dem Ort, das Knabbergemüse liefert ein lokaler Gärtner, Produkte wie Müsliriegel, Cracker oder Kuchen werden in der eigenen Küche hergestellt. Auf diese Weise kommen die Kinder früh und spielerisch mit einer Vielfalt an Geschmäckern und Lebensmitteln in Berührung. Um gleichzeitig Ressourcen zu schonen, erhält jede Kita ein individuell abgestimmtes Verpflegungspaket, das regelmäßig überprüft und bedarfsgerecht angepasst wird, sodass möglichst wenig Lebensmittelreste entstehen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Nachhaltig wachsen</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Mit Blick nach vorn zeigen sich Leyla Rohrbeck und Philipp Kossack zuversichtlich. Sie möchten vor allem ihrer Linie treu bleiben, wollen weiterhin hochwertige, gesunde Verpflegung für Kleinkinder anbieten und dabei behutsam, aber nachhaltig wachsen. Sie hätten sich ein tolles Team aufgebaut, das die gemeinsame Überzeugung für gute Kinderernährung teilt und aktiv mitgestaltet, erzählen sie. Perspektivisch schließen sie auch eine Ausweitung ihres Angebots auf Grundschulen nicht aus. Mit einem Augenzwinkern geben sie zu: Sollte das Essen an der zukünftigen Schule ihrer Tochter erneut Anlass zur Kritik geben, könnten sie sich gut vorstellen, auch dort aktiv zu werden.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Vernetzt für bessere Kinderverpflegung</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Über das eigene Team hinaus, haben die beiden im VDSKC eine engagierte Gemeinschaft gefunden, die sich für die Belange von Schul- und Kitacaterern einsetzt. Sie sind dem Verband im September 2025 beigetreten, um am fachlichen Austausch teilzunehmen. Als noch junges Unternehmen in der Branche hoffen sie, vom Erfahrungsschatz etablierter Betriebe und vom gewachsenen Netzwerk profitieren zu können. Themen wie verlässliche Qualitätsstandards und eine angemessene Finanzierung der Kita- und Schulverpflegung sind ihnen besonders wichtig.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/knirps-knolle-bio-essen-fuer-die-kleinsten/">Knirps &#038; Knolle – Bio-Essen für die Kleinsten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frische Pause e.V. – Nähe als Prinzip</title>
		<link>https://www.vdskc.de/frische-pause-e-v-naehe-als-prinzip/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 12:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2026]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manja Riebe und ihr Team versorgen Schulkinder in Bremen und Oldenburg mit frischem und gesundem Bio-Mittagessen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/frische-pause-e-v-naehe-als-prinzip/">Frische Pause e.V. – Nähe als Prinzip</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Für Manja Riebe ist gesundes Schulessen ein Schlüssel zu Bildungs- und Chancengerechtigkeit. Mit ihrem Verein sorgt sie jeden Tag dafür, dass Kinder in Bremen und Oldenburg frische und gesunde Mittagsmahlzeiten bekommen. Dabei setzen sie und ihr Team konsequent auf das Frischküchenkonzept: Keine Zentralküche, keine Lieferwege – dafür Essen, das direkt aus dem Topf auf den Tisch kommt.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Aus Elterninitiative geboren</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Wurzeln des Vereins Frische Pause e.V. gehen auf eine Elterninitiative aus dem Umfeld einer Bremer Waldorfschule zurück. Engagierte Eltern entwickelten dort die Idee des Frischkochens und bereiteten zunächst selbst Mittagessen für Schulkinder zu. Aus dieser Initiative ging der Verein Schulküchen Bremen e.V. hervor, der über viele Jahre hinweg in der Kinderverpflegung aktiv war. Manja Riebe war dort ab 2019 als Geschäftsführerin tätig. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Gastronomie und der Überzeugung, die Schulverpflegung langfristig und strukturell verbessern zu können, gründete sie 2020 ihren eigenen Verein, als sich die Initiative auflöste. Sie habe bewusst Verantwortung übernehmen und sich für eine qualitativ hochwertige Schulverpflegung einsetzen wollen, erinnert sie sich. Einen Großteil der Mitarbeiter und Kunden konnte Riebe in den neuen Verein übernehmen. Wichtig war und ist ihr, dass der Verein nicht gewinn- sondern gemeinwohlorientiert arbeitet. Zudem fußt ihr Konzept auf regionalen und saisonalen Bio-Lebensmitteln, Ernährungsbildung sowie nachhaltigem Wirtschaften.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Hauptsache frisch</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Das Frischküchenkonzept hat die Vereinsleiterin ganz bewusst beibehalten. Die Vorteile liegen für sie klar auf der Hand: „Die größten Stärken zeigen sich bei Geschmack und Konsistenz“, erläutert Manja Riebe. „Das Essen kommt direkt aus der Küche frisch auf den Tisch, ohne lange Transport- oder Standzeiten.“ Sie weiß, dass für Kinder vor allem der Geschmack entscheidend ist. In diesem Punkt sei die Zubereitung in der Frischküche anderen Verpflegungsformen wie Cook &amp; Hold oder Cook &amp; Chill deutlich überlegen, sagt sie. Zudem eröffnet der Verzicht auf eine Zentralküche den Küchenteams an den Schulen größere Gestaltungsspielräume. Die Mitarbeiter von Frische Pause kennen die Schülerinnen und Schüler persönlich, wissen um ihre Vorlieben und Abneigungen und können die Tagesgerichte entsprechend individuell anpassen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Experimentieren am Büfett</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Rund 2.400 Mahlzeiten bereiten die 45 Angestellten des Vereins täglich frisch zu – verteilt auf sieben Schulen in Bremen und sechs Schulen in Oldenburg. Auch bei der Essensausgabe beschreitet Frische Pause e.V. bewusst andere Wege als viele klassische Caterer. Die Mahlzeiten werden grundsätzlich in Büfettform angeboten: „Bei uns ist alles Selbstbedienung und ‚all you can eat‘. Die Kinder entscheiden selbst, was und wie viel sie essen“, erzählt Manja Riebe. Dieses Konzept fördere nicht nur die Selbstbestimmung, sondern wirke sich auch positiv auf das Essverhalten aus. Am Büfett beobachten sich die Schüler, sie probieren aus, was ihre Freunde essen, und ermutigen sich gegenseitig, neue Lebensmittel kennenzulernen. Begleitet wird das Büfett stets von einem Mitarbeiter, der Fragen beantwortet, Zutaten erklärt oder den jüngeren Kindern unterstützend zur Seite steht. Das sei gelebte Ernährungsbildung: „Die Nähe zu den Kindern ist uns besonders wichtig“, betont die Vereinsleiterin und unterstreicht damit ihren pädagogischen Anspruch, der über die reine Verpflegung hinausgeht.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Abwechslung garantiert</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Das Mitbestimmen der Kinder geht beim Bremer Caterer aber noch weiter. Mindestens einmal im Monat dürfen die Schüler ein Wunschessen wählen. „Das hebt die Stimmung für alle“, findet Manja Riebe. Klassiker wie Nudeln mit Tomatensauce oder Pizza stünden dabei immer hoch im Kurs, erzählt sie. Ergänzend dazu finden in regelmäßigen Abständen Aktionstage unter dem Motto „kulinarische Weltreise“ statt, an denen typische Gerichte eines Landes zubereitet und serviert werden. Um eine ansprechende Gestaltung der Mensen kümmert sich Riebe persönlich: „Eine gute Atmosphäre macht viel aus“, betont sie. So entwirft sie etwa Aufsteller und Tischkärtchen, auf denen jeweils ein saisonales Obst oder Gemüse vorgestellt wird – ergänzt durch Fun Facts oder kleine Geschichten. Für viele Kinder sind diese Impulse ein willkommener Einstieg in lebendige Tischgespräche. Auch Blumen oder Kräutertöpfe gehören bei Frische Pause e.V. zur Mensaausstattung. Insbesondere die Kräuter seien der Renner, erzählt Manja Riebe, da die Kinder sie pflücken, kosten und ihr Essen damit dekorieren könnten.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Arbeit aus Überzeugung</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Was Manja Riebe und ihre Kollegen jeden Tag antreibt, ist die Gewissheit, einen echten Unterschied zu machen. Es geht ihnen nicht nur darum, Kinder zu sättigen, sondern sie gesund zu ernähren und ihnen damit eine wichtige Grundlage für Lernerfolg und Konzentration in der Schule zu bieten. Besonders in Stadtteilen mit angespannter sozialer Lage, in denen Familien finanziell eingeschränkt sind, empfindet Riebe ihre Arbeit als sinnstiftend. Für Kinder, die zu Hause keine ausgewogenen Mahlzeiten oder festen Tagesstrukturen kennen, wird das gemeinsame Mittagessen in der Schule zu einem verlässlichen Anker für Stabilität und Orientierung. „Wir wollen alle Kinder erreichen. Deshalb sind unsere Küchenteams fest in die Schulgemeinschaft eingebunden und ein verlässlicher Teil des Alltags der Schüler“, betont sie.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Engagement ausweiten</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Vonseiten der zuständigen Politiker wünscht sich Manja Riebe mehr Verständnis für die konkreten Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen. Sie ist überzeugt, dass ein qualitativ hochwertiges Schulessen einen zentralen Baustein für die Gesundheit und das Wohlbefinden junger Menschen darstellt und daher <span style="font-weight: 400;">vollumfänglich subventioniert werden sollte. Um sich noch gezielter für eine nachhaltige Schulverpflegung einsetzen zu können, ist sie mit Frische Pause e.V. Ende 2025 dem VDSKC beigetreten. Hier freut sie sich auf den Austausch mit Gleichgesinnten aus der Branche und die politische Arbeit.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/frische-pause-e-v-naehe-als-prinzip/">Frische Pause e.V. – Nähe als Prinzip</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GREENS Unlimited – Grüner Leuchtturm in Berlin</title>
		<link>https://www.vdskc.de/greens-unlimited-gruener-leuchtturm-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 08:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regional-, bio-, gemeinwohl- und bildungsorientiert: Dieses langjährige VDSKC-Mitglied ist Vorbild in vielerlei Hinsicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/greens-unlimited-gruener-leuchtturm-in-berlin/">GREENS Unlimited – Grüner Leuchtturm in Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Beim Berliner Cateringunternehmen <a href="https://greens-unlimited.de" target="_blank" rel="noopener">GREENs Unlimited</a> ist der Name Programm: Das VDSKC-Mitglied strahlt Bio, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit nicht nur aus, sondern hat diese Werte tief im Kern verinnerlicht. Für die beiden Geschäftsführerinnen Alexandra Renner-Roman und Susan Rhattigan ist ihre Arbeit eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Sie sind überzeugt: Wer Kinder gut und verantwortungsvoll ernährt, legt die Basis für ein langes, gesundes Leben.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gemeinwohl vor Gewinnmaximierung</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Auch wenn ein solides wirtschaftliches Fundament für jedes Unternehmen wichtig ist, stehen finanzielle Gewinne für Susan Rhattigan und Alexandra Renner-Roman nicht im Vordergrund ihres Alltags: „Wir arbeiten gemeinwohl- und nicht profitorientiert“, erzählen sie – und meinen damit ein Wirtschaftsmodell, das sich an Kriterien wie Fairness, Nachhaltigkeit und Transparenz orientiert, um langfristig einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Für sie ist es daher selbstverständlich, die Kita- und Schulverpflegung mit Lebensmitteln aus biologischem Anbau sowie regionalen und saisonalen Produkten zu gestalten. Auch Projekte zur kindlichen Ernährungsbildung gehörten fest zur DNA des Unternehmens, erklären sie und verweisen stolz auf die GREENs-Gründerin, die bereits seit 1988 auf wertegeleitetes Handeln setzte und damit zeigte, dass gesunde, ökologische und zugleich kindgerechte Verpflegung kein Nischenthema ist.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Stark im Verbund</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">GREENS bildet zusammen mit der Hand.Fest gGmbH und der Schildkröte GmbH einen Unternehmensverbund. Alle drei Betriebe wurden von Eva-Maria Lambeck gegründet, sind in der Berliner Gemeinschaftsverpflegung tätig und langjährige VDSKC-Mitglieder. Zusammen produzieren sie rund 12.000 Mahlzeiten täglich, auf GREENs entfallen davon etwa 4.500 Portionen. Die Unternehmen haben unterschiedliche Schwerpunkte. Während Hand.Fest für Inklusion steht und viele Menschen mit Behinderung beschäftigt und Schildkröte im Bereich Jugendarbeit und Ausbildungen Akzente setzt, sticht GREENs besonders durch seine Ausrichtung auf regionale Produkte und Bio-Qualität hervor. Aktuell stammen 93 Prozent aller in der Küche verwendeten Lebensmittel aus biologischem Anbau. Wann immer es möglich ist, werden Zutaten aus der Region Berlin-Brandenburg bezogen. Seit der Teilnahme am Berliner VDSKC-Projekt „Wo kommt dein Essen her?“ weist der GREENs-Speiseplan die regionale Wertschöpfung transparent aus.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Ernährung trifft Bildung</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Wenn es um die Qualität der Zutaten geht, wollen die beiden Geschäftsführerinnen keine Abstriche machen. Für beide ist die Kinderverpflegung mehr als ein bloßer Beruf. „Das Schulessen soll für die Kinder ein positives Erlebnis sein. Wir wollen gute Ernährung erlebbar machen“, sagen sie. Dabei ergänzen sie sich inhaltlich: Susan Rhattigan kommt aus dem Lebensmittelhandwerk. Sie ist Konditormeisterin und bereits seit 1995 für GREENs tätig, seit 2006 ist sie in der Geschäftsführung. Alexandra Renner-Roman hat ursprünglich auf Lehramt studiert und daher einen besonderen Bezug zur Bildungsarbeit. Sie wechselte 2019 zu GREENs und ist seit 2021 Geschäftsführerin. Seitdem setzt sie sich besonders für das Thema Ernährungsbildung ein. Mit drei „Lernorten“ versucht das Unternehmen Berliner Schüler für Landwirtschaft, Kochen und gesundes Essen zu begeistern. So können Schulklassen etwa zu Kochworkshops in die Großküche kommen oder beim MensaTalk über Klimaschutz auf dem Teller reden. Mit den „Entdeckermenüs“ weckt das Team zudem regelmäßig die kulinarische Neugierde der Kinder.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Hof der Zukunft</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ein besonderes Herzensprojekt des Caterers befindet sich 30 Kilometer südlich von Berlin. 2022 erwarb die Schildkröte GmbH einen Vierseithof in Wietstock/Ludwigsfelde. Mit viel Leidenschaft und im Einklang mit der Natur startete GREENs dort die Bildungsinitiative „1ha Zukunft“ – ein Ort für lebendige Umweltbildung. Kita- und Schulkinder können hier den Anbau, die Pflege und Ernte regionaler Obst- und Gemüsesorten ganz praktisch erleben und sich selbst landwirtschaftlich betätigen. Über die letzten drei Jahre wurden gemeinsam Kartoffeln, Kohlrabi, rote Beete und Schwarzkohl angebaut sowie Workshops zu Themen wie Fermentation, Wildkräuter oder Wurmkiste durchgeführt. Rund um das Projekt habe sich eine „tolle Community“ für Ernährungswissen und Bildungstransfer entwickelt, berichten Alexandra Renner-Roman und Susan Rhattigan.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Lange und gut vernetzt</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ihr Engagement für gute Gemeinschaftsverpflegung beschränkt sich nicht nur auf das eigene Unternehmen. Als Gründungsmitglied begleitet GREENs den VDSKC bereits seit vielen Jahren. Sie schätzten vor allem die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten aus anderen Bundesländern auszutauschen und Erfahrungen zu teilen, sagen die beiden Geschäftsführerinnen. „Kooperation ist wichtiger als Konkurrenz“, betonen sie. Für die Zukunft wünschen sie sich, dass Schulessen als wesentlicher Bestandteil der Schulkultur verstanden und sinnvoll in den Ganztag integriert wird. „Es braucht schön gestaltete Mensen, ausreichend Zeit zum Essen und eine faire Bezahlung aller Beteiligten.“ In diesen Punkten müsse auch von Seiten der Politik nachgesteuert werden, fordern sie.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Highlight des Jahres</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für das unermüdliche Engagement im Bereich Kinderverpflegung wurde GREENs Unlimited in diesem Jahr mit dem Frankfurter Preis ausgezeichnet. „Wir hatten überhaupt nicht damit gerechnet“, erzählen Susan Rhattigan und Alexandra Renner-Roman. „Umso mehr haben wir uns über die Auszeichnung gefreut. Sie hat uns gezeigt, dass unsere Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird. Die festliche Veranstaltung war ein Highlight unseres Jahres.“</span></p>
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		<title>Marcus Beran – Gut verträgliches Essen</title>
		<link>https://www.vdskc.de/marcus-beran-gut-vertraegliches-essen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 09:17:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Koch und Metzgermeister, der sich auf Allergien und Unverträglichkeiten spezialisiert hat, kocht für Schulkinder in Bayern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/marcus-beran-gut-vertraegliches-essen/">Marcus Beran – Gut verträgliches Essen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Eine Leidenschaft fürs Kochen habe er bereits als Kind entwickelt, erzählt <a href="https://www.marcus-beran.de" target="_blank" rel="noopener">Marcus Beran</a>. Sein Traum, Koch zu werden, wäre aufgrund einer Erkrankung beinahe geplatzt – doch er ließ sich nicht aufhalten. Mit viel Engagement und Durchhaltevermögen hat sich der 34-Jährige seinen Platz in der Küche erkämpft. Heute versorgt er mit seinem eigenen Cateringunternehmen Schulkinder im Norden Bayerns und zeigt, wie aus persönlichen Herausforderungen innovative Konzepte entstehen können.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Glutenfreie Küche</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Marcus Beran ist Metzgermeister sowie ausgebildeter Koch und Diätkoch. Bereits kurz nach Abschluss seiner beiden Ausbildungen hat er sich selbstständig gemacht – zunächst als Mietkoch und Mietfleischer, bald aber auch als Dienstleister für Eventcatering. Für Kitas und Schulen kocht er seit 2019. Das Besondere: Seine Küche ist seit jeher glutenfrei. Das Eiweiß Gluten ist in vielen Getreidesorten enthalten, wird von der Lebensmittelindustrie aber auch oft als Bindemittel oder Stabilisator in Fertigprodukten eingesetzt. Diese kommen bei Marcus Beran nicht in die Küche. „Wir lassen alles glutenhaltige weg. Soßen und Suppen bereiten wir von Grund auf selbst zu“, erklärt er. Auch mit anderen Allergenen geht er bewusst um und passt Rezepte so an, dass sie verträglich sind, ohne dabei an Geschmack einzubüßen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Weitreichende Diagnose</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Dass Marcus Beran sich auf allergenfreies Kochen spezialisiert hat, geht auf seine eigene Erkrankung zurück: 2007 wurde bei ihm Zöliakie diagnostiziert, eine Autoimmunerkrankung, die dazu führt, dass Betroffene Gluten nicht vertragen. Fast hätte er seine Kochausbildung deshalb aufgeben müssen. Sein Ausbilder habe sich damals für ihn stark gemacht und auch von Kollegen habe er viel Unterstützung erfahren, erinnert er sich. Das umfangreiche Wissen zu Allergien und Unverträglichkeiten, das er über die Jahre gesammelt hat, möchte er mit der Branche teilen und so dazu beitragen, dass das Leben anderer Betroffener leichter wird. Zwei Kochbücher mit glutenfreien Rezepten hat er bereits veröffentlicht, zudem veranstaltet er Kochkurse und berät Unternehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Vernachlässigte Schulverpflegung</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Zur Kinderverpflegung kam Beran nach seiner Zusatzausbildung zum Diätkoch, die er 2015 absolvierte. „Dabei habe ich noch einmal sehr viel über gesunde Ernährung und die Zusammenhänge zwischen Lebensmitteln, Gesundheit und Leistungsfähigkeit gelernt“, erzählt er. Als er anschließend den Markt für Kinderverpflegung in seiner Umgebung ansah, sei er „erschüttert“ gewesen, sagt er. Dem unzureichenden Angebot der Konkurrenz wollte er ein gesundes, qualitativ hochwertiges Mittagsangebot entgegensetzen und begann damit eine Schule zu versorgen. Das Feedback war so positiv, dass die Nachfrage innerhalb weniger Monate stark anstieg und er eine Warteliste führen musste.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Am Markt etabliert</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Heute sind Marcus Beran und sein 28-köpfiges Team verantwortlich für die Zubereitung von etwa 500 Mahlzeiten täglich. Beliefert werden damit Kindergärten und weiterführende Schulen, aber auch Betriebskantinen und Senioren. Als Zubereitungsform hat sich der Geschäftsführer bewusst für Cook &amp; Chill entschieden, um eine gleichbleibend hohe Qualität und Frische der Speisen gewährleisten und gleichzeitig flexibel auf den Bedarf der Einrichtungen reagieren zu können. Drei Menülinien stehen seinen Kunden jeden Tag zur Verfügung: Ein Gericht mit Fleisch, ein vegetarisches Essen sowie Pasta Napoli als günstige und beliebte Alternative. Obst und Wasser sowie ein Salatbüfett gehören ebenso fest zum Angebot dazu.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Klassiker und Highlights</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Um Schulkinder für das Essen in der Mensa zu begeistern, setzt Beran gern beliebte Klassiker wie Fischstäbchen, Chicken Nuggets oder Milchreis mit Apfelkompott auf den Speiseplan. Sehr gute Erfahrungen macht er aber auch mit Gerichten, bei denen die Kinder und Jugendlichen sich selbst bedienen können: Döner oder Wraps zum selbst befüllen etwa seien Highlights. „Wenn die Kinder selbst beeinflussen können, was sie essen, steigen Essensbeteiligung und Zufriedenheit“, berichtet er. Gerade bei Fleisch achtet der Metzgermeister dabei auf hohe Qualität. Das Zerlegen der Tiere und das Herstellen von Wurst, Schnitzel oder Hackfleisch macht er bis heute höchstpersönlich.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Regional vor Bio</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Regionale Wertschöpfungsketten sind dem Caterer bei allen Lebensmitteln wichtig. Etwa 85 Prozent der Zutaten in seiner Küche kommen aus der Umgebung. Dafür pflegt er enge Kontakte zu lokalen Landwirten. „Ich möchte nicht von großen Konzernen abhängig sein“, erklärt er. Im Laufe des letzten Jahres hat er den Anteil regionaler Produkte noch einmal deutlich erhöht und sieht sein Unternehmen dadurch wirtschaftlich gestärkt und krisensicherer. Nicht nur die Frische und kurzen Lieferwege sprechen aus seiner Sicht für diesen Ansatz, sondern auch die Möglichkeit, Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und die heimische Landwirtschaft zu unterstützen. Bis zu 15 Prozent der Lebensmittel, die Beran verarbeitet, haben zusätzlich Bio-Qualität.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Politik gefordert</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Hochwertige Gemeinschaftsverpflegung anzubieten, ist ihm ein inneres Bedürfnis. Dass Kinder aufgrund finanzieller Nöte der Eltern nicht am Schulessen teilnehmen können, sei ein Problem, das gesellschaftlich angegangen werden müsse, findet er. In Bayern z. B. müssen Eltern die Kosten für die Schulverpflegung ihrer Kinder komplett selbst tragen. Zuschüsse vom Land gibt es nicht. Von Seiten der Politik wünscht sich Marcus Beran deshalb mehr Interesse am Thema Kinderverpflegung: „Qualitätsstandards und Preisgestaltung müssen politisch vernünftig geregelt werden“, fordert er. Die Cateringdienstleistung müsse aber auch wirtschaftlich tragbar sein. Um Familien zu entlasten und Caterern Sicherheit zu geben, befürwortet Beran staatliche Zuschüsse.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Stärke im Verband</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Dem VDSKC hat sich die Firma Marcus Beran im Januar 2025 angeschlossen. Er habe Kollegen gesucht, die ähnliche Ziele verfolgen und mit denen er sich „auf Augenhöhe“ austauschen könne, sagt der Geschäftsführer. Er hofft, dass die Verbandsgemeinschaft es schafft, politisch Einfluss zu gewinnen und die Schul- und Kitaverpflegung in Deutschland voranzubringen. Gemeinsam könne man mehr erreichen als allein, ist er überzeugt.</p>
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		<item>
		<title>Bassalig Catering – Große Verantwortung für kleine Menschen</title>
		<link>https://www.vdskc.de/bassalig-catering-grosse-verantwortung-fuer-kleine-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 07:30:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=10686</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bastian Bassalig sorgt für leckeres Kita- und Schulessen im Landkreis Fürth. Er führt fort, was sein Vater begonnen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/bassalig-catering-grosse-verantwortung-fuer-kleine-menschen/">Bassalig Catering – Große Verantwortung für kleine Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Für Bastian Bassalig gehört gutes Essen zum Schul- und Kitaalltag genauso dazu wie Lernen und Spielen. Damit sich Kinder im Landkreis Fürth gesund entwickeln können, tischen er und sein Team frische, abwechslungs- und nährstoffreiche Mahlzeiten auf. Aus dem einst kleinen Betrieb seines Vaters hat sich ein mittelständisches Unternehmen entwickelt, das heute jeden Tag tausende Kinder verpflegt – und dabei nie den Anspruch aus den Augen verliert, Qualität vor Quantität zu stellen.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wagnis Kinderverpflegung</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Geschichte der <a href="https://www.bassalig-catering.de" target="_blank" rel="noopener">Bassalig Catering GmbH</a> reicht bis 1998 zurück. Koch und Restaurantbesitzer Jürgen Bassalig gründete damals ein Cateringunternehmen und richtete seinen Fokus zunächst auf Events. In der Umgebung war er schnell für sein leckeres Essen bekannt. Auch ein Kindergarten wurde auf ihn aufmerksam und kam mit einer ersten Anfrage für kindgerechtes Mittagessen auf ihn zu. Bassalig zögerte damals nicht lange und wagte den Versuch mit der Kinderverpflegung. Was mit 25 Essen begann, die er selbst kochte und auslieferte, entwickelte sich Schritt für Schritt zum zentralen Geschäftsfeld. Mit viel Einsatz und dem richtigen Gespür für die Bedürfnisse von Kindern ist das Unternehmen zu einem der wichtigsten Schul- und Kitacaterer im Raum Fürth-Erlangen gewachsen. Heute versorgt der Betrieb täglich 5.500 Kita- und Schulkinder in 130 Einrichtungen mit warmen Mahlzeiten. Gekocht wird nach der Devise „handgemacht und lecker“ – so werden beispielsweise Saucen, Suppen oder Knödel komplett selbst zubereitet. „Ohne Farbstoffe und Geschmacksverstärker“, erklärt Bastian Bassalig, der Sohn von Jürgen Bassalig, der inzwischen die Geschäftsführung übernommen hat.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Wie der Vater, so der Sohn</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Gute Lebensmittel, Kochen und Essen prägten das Aufwachsen von Bastian Bassalig. „Ich konnte Schnitzel braten, bevor ich laufen konnte“, scherzt er. Er sei in Restaurants groß geworden, habe die Gastro-Welt dank seines Vaters von klein auf miterlebt. Als er die Schule abgeschlossen hatte, entschied er sich ebenfalls für eine Kochausbildung, arbeitete anschließend einige Jahre in verschiedenen Restaurants im europäischen Ausland. Als er 2008 nach Deutschland zurückkam, stieg er ins väterliche Unternehmen mit ein. Anfangs habe er selbst noch viel in der Küche gestanden, erinnert er sich. Mit der Zeit kamen immer mehr organisatorische Aufgaben und schließlich die strategische Geschäftsentwicklung hinzu. Im Januar 2022 übernahm Bastian Bassalig schließlich die alleinige Geschäftsführung, seine Ehefrau Isabell Bassalig, eine Fachwirtin für Ernährungsmanagement, ist ebenfalls im Familienbetrieb tätig.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Eingespieltes Team</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Kommunikation auf Augenhöhe und ein respektvoller Umgang gehören für Bastian Bassalig zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren seiner Arbeit. Die Fluktuation unter seinen 55 Mitarbeitern ist gering, seine Tür stehe jederzeit offen, betont er: „Egal ob Lehrling oder Küchenchef, bei mir ist jeder willkommen. Jede Idee wird angehört und wertgeschätzt.“ Ohne das Engagement seiner Mitarbeiter wäre die bisherige Entwicklung nicht möglich gewesen, sagt der Geschäftsführer. Mit regelmäßigen Teamevents versucht er den Zusammenhalt innerhalb der Firma weiter zu stärken. Und das spüren auch die Kunden, ist er überzeugt, denn die Freude und Motivation zufriedener Mitarbeiter strahle bis in die Kitas und Schulen. Die Nachfrage nach Bassalig-Mahlzeiten übersteige mittlerweile das Angebot, das sie bewerkstelligen könnten. Weiter wachsen möchte er aber nicht, sondern lieber die Ergebnisse perfektionieren. „Wir wollen nicht die Größten sein, sondern die Besten in dem, was wir tun.“</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Qualität vor Preis</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Bei der Qualität der Speisen will Bastian Bassalig, der selbst Vater von zwei Kindern ist, allerdings keine Abstriche machen. „Gesunde Ernährung wirkt positiv auf das Wohlbefinden, auf Körper und Geist. Nur gesunde Kinder können Leistung bringen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten“, ist er überzeugt. „Als Eltern und Caterer ist es unsere Verantwortung, ihnen das nötige Wissen beizubringen.“ Mit seinen Menüs leistet er auch Aufklärungsarbeit, bringt Kindern Lebensmittel und Geschmäcker näher, die sie von zuhause nicht kennen. Gerade kleine Kinder müsse man beim Essen pädagogisch begleiten, findet er, „denn das lernen sie fürs Leben“. Besonders beliebt bei den jungen Bassalig-Kunden sind Nudel- und Süßspeisen wie Lasagne und Kaiserschmarrn, aber auch typisch bayrische Klassiker wie Schweinebraten mit Klößen oder Fränkische Bratwurst mit Kartoffelpüree gehören zu den Lieblingsessen. Leider herrsche in der Branche ein harter Preiskampf, bemängelt der Geschäftsführer. Er wünscht sich einheitliche Standards in der Gemeinschaftsverpflegung und umfangreiche Subventionen, damit alle Kinder am Kita- und Schulessen teilnehmen können.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gemeinsames Spachrohr</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">In Deutschland vermisse er noch den politischen Willen, sagt Bastian Bassalig, und verweist auf Vorbilder wie Schweden, wo Schulernährungsprogramme seit Jahrzehnten staatlich stark gefördert werden und sehr erfolgreich sind. Als Mitgründer des ProfiTreffens Schulverpflegung hat er sich bereits seit langem für die Belange von Caterern eingesetzt und den Austausch mit Branchenkollegen schätzen gelernt. Anfang 2024 hat sich der Unternehmer entschlossen, auch dem VDSKC beizutreten. „Als Caterer brauchen wir ein gemeinsames Sprachrohr, um politisch Einfluss nehmen zu können“, erklärt er die Entscheidung. Je mehr Gleichgesinnte zusammenkämen, desto eher würden die Forderungen ernst genommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/bassalig-catering-grosse-verantwortung-fuer-kleine-menschen/">Bassalig Catering – Große Verantwortung für kleine Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
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		<item>
		<title>TRESS Lebensmittel – Die Bio-Brüder</title>
		<link>https://www.vdskc.de/tress-lebensmittel-die-bio-brueder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 07:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=10536</guid>

					<description><![CDATA[<p>VDSKC-Mitglied und Familienunternehmen weitet sein Bio-Angebot auf Kita- und Schulverpflegung aus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/tress-lebensmittel-die-bio-brueder/">TRESS Lebensmittel – Die Bio-Brüder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Geplant sei es nicht gewesen, dass sie einmal alle zusammenarbeiten, dennoch funktioniere es sehr gut, erzählt Christian Tress. Er ist einer von vier Brüdern, die die <a href="https://www.tressbrueder.de" target="_blank" rel="noopener">TRESS Lebensmittel GmbH und Co. KG</a> aufgebaut haben. Mit ihrer gehobenen Bio-Gastronomie und Hotellerie haben sie sich einen Namen in Baden-Württemberg und darüber hinaus erarbeitet. Seit März 2025 versorgen sie nun auch Kita- und Schulkinder mit leckerem Mittagessen in Bio-Qualität.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Familiär vorgeprägt</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Die Leidenschaft für natürliche Lebensmittel und gutes Essen liegt bei ihnen in der Familie: Die Großeltern der vier Tress-Brüder hatten einen Bio-Bauernhof, den sie 1950 nach Demeter-Vorgaben neu organisierten. Die Eltern führten einen Bio-Gasthof auf der Schwäbischen Alb und setzten in den 1980er-Jahren bereits zahlreiche vegetarische Gerichte auf die Speisekarte. In dieser Umgebung wuchsen die vier Brüder Daniel, Simon, Christian und Dominik Tress auf und haben die vorgelebten Werte verinnerlicht. „Uns verbindet eine tiefe Überzeugung für ehrliche Bio-Lebensmittel und der Anspruch, nachhaltig zu handeln. Das gilt nicht nur in der Gastronomie, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, erklärt Christian Tress. Auch wenn die Brüder zunächst unterschiedliche berufliche Wege einschlugen, nach und nach sind sie alle ins Familienunternehmen zurückgekehrt.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Breites Portfolio</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Heute führen die vier gemeinsam mit ihrer Mutter einen mittelständischen Betrieb mit einem großen Spektrum an Dienstleistungen aus dem Event- und Gastrobereich. Sie betreiben mehrere Bio-Restaurants, ein Bio-Hotel sowie eine Bio-Manufaktur, in der vegane Suppen und Eintöpfe für den Einzelhandel hergestellt werden. Auch Hochzeiten und Eventcatering gehören zum Angebot. Seit Anfang des Jahres reiht sich auch die Kita- und Schulverpflegung in das Portfolio mit ein. „Es war für uns ein logischer Schritt. Und das positive Feedback gibt uns recht“, sagt Christian Tress. Gerade für Kinder im Wachstum sei eine gesunde Ernährung wichtig, findet er. Denn je früher sie regionale Lebensmittel und verschiedene Geschmäcker kennenlernten, desto eher entstünde ein nachhaltiges Ernährungsbewusstsein, das sie langfristig begleite.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gewachsenes Netzwerk</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Etwa 1.000 kindgerechte Portionen kocht das Tress-Team aktuell – damit werden etwa zu gleichen Teilen Kitas und Schulen in der Umgebung beliefert. Ab dem Schuljahr 2025/26 steigt die Portionszahl auf 3.500. Der Unternehmensphilosophie treu bleibend werden auch die Kinderessen ausschließlich aus Bio-Zutaten zubereitet. Das meiste Gemüse und die Kartoffeln stammen sogar aus der direkten Umgebung in Baden-Württemberg, erzählt Christian Tress. „Wir konnten auf die Strukturen und Kontakte zurückgreifen, die wir jahrelang gepflegt hatten.“ 2021 hat das Unternehmen zudem bereits einen eigenen Produktionsstandort gebaut, der noch viel Potential für weiteres Wachstum bietet. Bis zu 15.000 Portionen pro Tag seien in Zukunft möglich.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Politisches Umdenken erwünscht</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Dass Kita- und Schulessen im politischen Diskurs so wenig Aufmerksamkeit erhalte, findet Christian Tress unverständlich. In Baden-Württemberg gibt es z. B. keine finanzielle Unterstützung für Familien. Die Eltern müssen das Schulessen ihrer Kinder komplett selbst bezahlen. Auch verbindliche Qualitätsstandards fehlen bislang. Das führe dazu, dass Ausschreibungen zu oft allein anhand des Preises vergeben werden, beklagt Tress. Er wünscht sich einen stärkeren Fokus auf die Qualität der Speisen. Zudem sei die Gemeinschaftsverpflegung ­– wenn sie als zuverlässiger Abnehmer regionaler Produkte feststehen würde – ein guter Hebel, um die Bio-Landwirtschaft in Deutschland voranzubringen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gegenseitig helfen</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dem VDSKC haben sich die Tress-Brüder im Mai dieses Jahres angeschlossen. Bei einer Bio-Messe seien sie auf den Verband aufmerksam geworden und hätten sich in den vertretenen Werten wiedergefunden. Er freue sich darauf, andere Caterer kennenzulernen und sich gegenseitig zu unterstützen, sagt Christian Tress. Gerade im Bereich der nachhaltigen Verpflegung könne man voneinander profitieren und gemeinsam neue Impulse setzen. </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/tress-lebensmittel-die-bio-brueder/">TRESS Lebensmittel – Die Bio-Brüder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sonnenkäfer – Immer nah dran</title>
		<link>https://www.vdskc.de/sonnenkaefer-immer-nah-dran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 08:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.vdskc.de/?p=10498</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Berliner VDSKC-Mitglied legt besonderen Wert auf die Nähe zu den Kindern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.vdskc.de/sonnenkaefer-immer-nah-dran/">Sonnenkäfer – Immer nah dran</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.vdskc.de">VDSKC</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Als Manuela Trzeciak und Thorsten Büchsler vor drei Jahren ihr eigenes Cateringunternehmen gründeten, wollten sie vor allem eines: Berliner Kindern ein qualitativ hochwertiges Kita- bzw. Schulessen zur Verfügung stellen. Mit ihrer <a href="https://sonnenkaefer-catering.de" target="_blank" rel="noopener">Sonnenkäfer Catering GmbH</a> haben sie sich einen Markenkern erarbeitet, der auf frischen regionalen Zutaten, persönlicher Nähe zum Kundenstamm und einem Blick für soziale Verantwortung beruht.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Es besser machen</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">„Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir erreicht haben“, erzählt Gründer und Geschäftsführer Thorsten Büchsler. Er blickt stolz auf das Wagnis zurück, dass er 2022, kurz nach Corona, eingegangen ist. Damals hat er sich zusammen mit Manuela Trzeciak selbstständig gemacht. Die beiden hatten sich im Rahmen ihrer Arbeit kennengelernt und hatten bereits Erfahrungen mit Gemeinschaftsverpflegung: „Wir kannten die Herausforderungen der Branche und dachten, dass wir einiges besser machen könnten.“ Mit der Firmengründung hätten sie Freiheit, aber auch viel Verantwortung hinzugewonnen, erinnert er sich. Gerade am Anfang, als sie noch alles zu zweit stemmen mussten, sei es manchmal schwierig gewesen. Inzwischen hat Sonnenkäfer die ersten drei Jahre gut überstanden und das Team ist auf 25 Mitarbeiter angewachsen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Glückliche Kinder</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Kita- und Schulverpflegung sei eine sehr dankbare Arbeit, erzählt Thorsten Büchsler, der eigentlich Diplom-Verwaltungswirt ist. Er ist regelmäßig in den belieferten Einrichtungen und freut sich besonders über die glücklichen Gesichter der Kinder, wenn ihnen das Essen schmeckt. Es gebe immer mehr Familien in Berlin, in denen die Kinder nicht genug zu essen bekommen, in denen es kein Frühstück gebe, erzählt er. „Umso wichtiger ist es, dass diese Kinder wenigstens eine ausgewogene, warme Mahlzeit am Tag bekommen. An dieser Stelle dürfen wir nicht sparen. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Kinder gesund aufwachsen und ihr Potenzial optimal nutzen können.“</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Das Berliner System </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Dass der Berliner Senat die Eltern der Stadt entlastet und die Kosten für das Schulessen bis zur 6. Klasse übernimmt, begrüßt er daher ausdrücklich. Bei der Umsetzung wünscht er sich aus Caterersicht allerdings noch einige Anpassungen: Für das aktuelle Schuljahr etwa wurden digitale Bestell- und Abrechnungssysteme für alle Cateringunternehmen verpflichtend – seitdem sind keine Dauerbestellungen mehr möglich. Stattdessen müssen die Kinder bzw. deren Eltern wöchentlich oder monatlich die Mahlzeiten vorbestellen, für manche ist das eine zu hohe Hürde. Hinzu kommt, dass Caterer die bestellte Menge liefern müssen, nicht abgeholte Essen aber nicht bezahlt bekommen. „Es kann nicht sein, dass eine erbrachte Leistung nicht bezahlt wird“, beklagt Thorsten Büchsler. Auch die Ausschreibungen seien unnötig kompliziert, sagt er, und hofft in Zukunft auf weniger Bürokratie und mehr Praxisnähe.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Gesund wachsen</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Etwa 1.000 Mahlzeiten verteilt das Sonnenkäfer-Team aktuell jeden Tag an sechs Schulen und fünf Kitas. Das Essen hat einen Bio-Anteil von 80 Prozent, wobei ein Großteil der Zutaten aus der Region stammen. Aus drei Menülinien können die Kinder jeden Tag wählen, eine davon ist grundsätzlich vegetarisch. Zusätzlich betreibt der Caterer kleine Cafeterien in den Schulen, in denen die Schülerinnen und Schüler ganztägig Backwaren, Pizza, Eis und Getränke erwerben können – statt Plastik- gibt es Papiertüten, statt Einweg- Mehrwegflaschen. Für die Zukunft seines Unternehmens wünscht Thorsten Büchsler sich ein gesundes und nachhaltiges Wachstum, allerdings „ohne dabei die Unternehmensphilosophie aus den Augen zu verlieren“ – die Nähe zu den Kindern.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Einfluss nehmen</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Im VDSKC engagiert sich die Sonnenkäfer Catering GmbH seit November 2024. Er wolle die Cateringgemeinschaft stärken und Einfluss auf die Bildungs- und Ernährungspolitik nehmen, erzählt Thorsten Büchsler. Die Arbeit im Verband sei eine gute Gelegenheit, um dem Thema Kinderverpflegung bundesweit Aufmerksamkeit zu verschaffen und gemeinsam höhere Ziele anzustreben. Zugleich sieht er im Engagement eine Möglichkeit, die eigene Praxiserfahrung einzubringen und Impulse für zukunftsfähige Strukturen zu geben.</p>
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		<title>Lukullus – Eine Familie, eine Leidenschaft</title>
		<link>https://www.vdskc.de/lukullus-eine-familie-eine-leidenschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franziska Hönow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 07:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Wir vom VDSKC]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbandsmitglieder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gute Kinderverpflegung ist bei diesem VDSKC-Neumitglied eine Familienangelegenheit.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Die <a href="https://lukullus.catering" target="_blank" rel="noopener">Lukullus Schulcatering GmbH &amp; Co. KG</a> sorgt jeden Tag dafür, dass 6.000 Kinder in Nordrhein-Westfalen ein gesundes und leckeres Mittagessen in ihren Kitas und Schulen erhalten. Hinter dem Erfolg des Unternehmens steht eine starke Familie, die eine gemeinsame Leidenschaft für bewusste Ernährung und gute Esskultur teilt. Mit frischen Ideen und nachhaltigem Engagement wollen sie den Grundstein für eine gute Zukunft der nächsten Generationen legen</strong><em>. </em></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Mit Herzblut dabei</strong></p>
<figure id="attachment_10271" aria-describedby="caption-attachment-10271" style="width: 185px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-10271" src="https://www.vdskc.de/wp-content/uploads/2025/06/Valerie-Baumgaertel.jpeg" alt="" width="185" height="273" /><figcaption id="caption-attachment-10271" class="wp-caption-text">Valerie Baumgärtel</figcaption></figure>
<p style="font-weight: 400;">Gegründet hat das Unternehmen Monika Baumgärtel im Frühjahr 2009. Auch wenn sie keine gastronomische Ausbildung hatte, so hat sie als Mutter von fünf Kindern immer gern gekocht und dabei auf gesunde Zutaten geachtet. Die Idee, sich im Bereich Kita- und Schulcatering selbstständig zu machen, kam ihr, nachdem ihre eigenen Kinder alt genug waren, um allein zu bleiben, und sie zurück ins Berufsleben wollte. Die Inspiration kam aus dem Alltag: „Unsere ganze Familie teilte die Begeisterung für gutes Essen und war regelmäßig Gastgeber für Feste im Familien- und Freundeskreis“, erzählt Valerie Baumgärtel, ihre älteste Tochter, die mittlerweile als Prokuristin bei Lukullus arbeitet. „Damals gab es hier nicht viele Caterer am Markt. Meine Mutter ist ganz klein gestartet, mit etwa 200 Essen“, erinnert sie sich. In einer angemieteten Küche in Bonn wurden aus den 200 schnell 2.000 Mahlzeiten täglich. Die Kapazitätsgrenze war damit erreicht.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Eine Familienangelegenheit</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Als 2014 im neuen Gewerbegebiet in Bornheim ein Grundstück frei wurde, investierte Lukullus und baute seinen eigenen Firmensitz auf. Als Bauingenieur hat der Ehemann und Vater Reiner Baumgärtel die Planung und anschließende Bauphase selbst übernommen und ist seitdem für alles Technische im Betrieb verantwortlich. 2016 kam Tochter Valerie Baumgärtel hinzu, die als studierte Mathematikerin die Zahlen und Prozesse im Blick behält. Ihr Bruder und ihre Cousine arbeiten mittlerweile ebenfalls im Familienbetrieb mit. „Wir sind eine harmonische Familie, die gleichberechtigt zusammenarbeitet. Mit unseren Mitarbeitern pflegen wir ebenfalls ein sehr enges Verhältnis“, erklärt die Prokuristin das Erfolgsrezept.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Ausgeprägter Servicegedanke</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Neben der respektvollen, familiären Unternehmenskultur zeichnet sich Lukullus vor allem durch eine starke Serviceorientierung aus. Die individuelle Betreuung der Einrichtungen und ein regelmäßiger Austausch erleichtern die Planung und sorgen für zufriedene Kunden. „Bei uns kennt jeder Angestellte jeden Kunden beim Namen und weiß, was die Kinder vor Ort mögen und was nicht“, erzählt Valerie Baumgärtel. Die Speisepläne werden entsprechend individualisiert, etwa indem einzelne Komponenten erhöht, verringert oder getauscht werden. Zudem gibt es ein tägliches Feedback aus den Kitas und Schulen, das evaluiert und für die zukünftige Planung berücksichtigt wird.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Qualität maximieren, Verschwendung minimieren</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Das 65-köpfige Lukullus-Team kocht aktuell etwa 6.000 Essen täglich und beliefert damit 75 Kitas und Grundschulen in der Region Köln-Bonn. Bei dem Menüangebot orientiert sich Lukullus an der Idee des Lean Management: das Angebotsspektrum wird klein gehalten, dafür aber mit maximaler Qualität. So gibt es eine Menülinie pro Tag, bei Gerichten mit Fleisch oder Fisch wird immer auch eine ähnliche vegetarische Alternative zur Verfügung gestellt. Seit 2019 ist das Cateringunternehmen biozertifiziert. Produktgruppen wie Milch, Eier und Rindfleisch werden ausschließlich in Bio-Qualität verwendet. Insgesamt beträgt der Anteil an Bio-Zutaten bei Lukullus bereits 30 Prozent und soll weiter ausgebaut werden. Der Großteil der Mahlzeiten wird als Cook &amp; Hold zubereitet und ausgeliefert, etwa 20 Prozent aber auch im Cook &amp; Chill-Verfahren. Letzteres würde Valerie Baumgärtel gern ausbauen, um mehr Flexibilität zu erhalten. Leider seien bisher zu wenige Einrichtungen technisch und personell dafür ausgestattet, beklagt sie.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Nachhaltig denken</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Auch Nachhaltigkeit spielt für das Unternehmen eine wichtige Rolle. Beim Bau des Firmenstandorts wurde deshalb auf eine gute Dämmung geachtet und eine Photovoltaikanlage aufs Dach installiert. Seit 2019 nutzen die Fahrer zudem Elektroautos zum Ausliefern der Speisen. Energie und Lebensmittelreste – das seien die großen Stellschrauben in der Branche, um Ressourcen zu schonen und gleichzeitig Effizienzpotenziale zu nutzen, erklärt Baumgärtel. Für beide Themen hat das Unternehmen klare Strategien entwickelt und arbeitet an dessen Umsetzung.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Netzwerken und überzeugen</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ende April 2025 ist Lukullus dem VDSKC beigetreten. Aufmerksam wurde Valerie Baumgärtel auf den Verband durch ein Treffen der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen. „Die Probleme sind überall ähnlich“, erkannte sie. „Wir wollen uns aktiv einbringen und helfen, sie zu lösen.“ Als Neumitglied möchte sie vor allem den Markt besser kennenlernen und sich ein Netzwerk aufbauen. Die Gesellschaft müsse den Wert einer gesunden Ernährung richtig schätzen lernen, findet sie. „Wir als Caterer müssen für die Qualität unseres Essens einstehen. Deshalb ist es wichtig, dass wir zusammenarbeiten und uns gemeinsam für eine höhere Wertschätzung unserer Dienstleistung einsetzen.“</p>
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