2026Politik13. Oktober 2026

Preisdeckel für Schulessen in Königs Wusterhausen

Die Stadt hat eine Deckelung des Schulessenpreises bei 3,95 Euro beschlossen.

Die Stadtverordnetenversammlung von Königs Wusterhausen hat am 12. Oktober 2026 eine Neuregelung der Essensgeldzuschüsse beschlossen. Demnach wird ab dem 1. Januar 2027 der maximale Kostenanteil, den Eltern für das Mittagessen ihrer Kinder in Schulen selbst zahlen müssen, auf 3,95 Euro pro Mahlzeit gedeckelt.

Die Maßnahme ist eine Reaktion auf die anhaltend steigenden Beschaffungs- und Personalkosten im Schulcatering, die zuletzt zu spürbaren Preissteigerungen geführt hatten. Um eine finanzielle Überlastung der Familien im Stadtgebiet zu verhindern, übernimmt die Kommune künftig die Differenz zwischen dem vertraglich vereinbarten Abgabepreis der Caterer und dem festgelegten Höchstsatz von 3,95 Euro.

Der Beschluss sieht vor, dass die dafür notwendigen Mittel im kommenden städtischen Haushalt fest verankert werden. Gleichzeitig kündigte die Verwaltung an, bei künftigen Ausschreibungen für Verpflegungsleistungen weiterhin auf die Einhaltung bestehender Qualitätsstandards zu achten, um trotz der Subventionierung die Qualität der Mahlzeiten zu sichern.