Zum neuen Schuljahr wird das Schulessen in Hamburg teurer. Caterer können zukünftig maximal 5,60 Euro pro Mahlzeit abrechnen – die Schulbehörde übernimmt 60 Cent. Bislang konnten maximal 5,30 Euro pro Mahlzeit abgerufen werden, zu denen die Stadt 80 Cent beisteuerte. Die neue Preisregelung gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2025, da die Bundesregierung eine Absenkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie zum 1. Januar 2026 plant, die auch Cateringunternehmen betreffen soll.
Während der Corona-Pandemie hatten sich die Schulbehörde und die Cateringunternehmen der Stadt auf einen Preisberechnungsmechanismus geeinigt, der die Essenspreise an die Arbeits- und Lebensmittelkosten koppelt. Seitdem werden einmal jährlich die Preise angepasst. So sollen Caterer leistungsgerecht vergütet werden, auch wenn es plötzliche Preissteigerungen gibt.
Rund 85 Prozent aller Grundschulkinder bleiben im Rahmen der kostenfreien Ganztagsbetreuung in Hamburg nachmittags in der Schule. Ein gesundes Mittagsangebot ist für die Schulen verpflichtend. Etwa 16 Millionen Portionen werden jedes Jahr an Schülerinnen und Schüler der Hansestadt ausgegeben.

