Okan Saiti, Geschäftsführer von mammas canteen, beschreibt den ungewöhnlichen Weg seines Unternehmens vom spontanen Schulprojekt zur festen Größe der Hamburger Schulverpflegung. Ursprünglich suchte er nach einer pragmatischen Lösung, um an seiner eigenen Schule Mittagessen zu bekommen. Zusammen mit seinen Eltern hat er mammas canteen aufgebaut und zu einem Caterer mit 105 Standorten und rund 28.000 täglich versorgten Schülerinnen und Schülern weiterentwickelt. Dabei setzt er bewusst auf kleine Teams vor Ort und eine flexible Esskultur.
„Mammas canteen startete zufälligerweise in einer der ersten Ganztagsschulen Hamburgs im Jahr 1998. Als dann der Ganztag politisch Fahrt aufgenommen hat, suchte der Senat nach Best Practices und landete bei uns. Unser Konzept begeisterte die Schüler – und das wollte man skalieren“, erinnert sich der Geschäftsführer. Mit dem konsequenten Setzen auf Vitalküchen und Free Flow ist mammas canteen ein Vorzeigebeispiel für gute Schulverpflegung. „Das Entscheidende ist die Nähe: zu den Kindern, zur Schule, zu den Eltern. Wenn Essen irgendwo anders produziert wird, geht diese Nähe verloren“, betont Okan Saiti.

