Die Ratsversammlung der niedersächsischen Landeshauptstadt hat die Einführung eines kostenfreien Mittagessens für Grundschulkinder beschlossen. Mit dem Beschluss vom 28. Mai 2026 wird die Stadtverwaltung beauftragt, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Das Angebot soll qualitativ hochwertig sein und überwiegend aus regionaler Zubereitung stammen.
Das Vorhaben soll ab dem Schuljahr 2027/28 umgesetzt werden. Zunächst sollen Schülerinnen und Schüler der ersten Klassenstufe von dem kostenfreien Mittagessen profitieren. Anschließend ist eine schrittweise Ausweitung geplant, sodass bis zum Schuljahr 2030/31 alle vier Jahrgänge der Grundschulen einbezogen werden.
Mit dem Vorhaben verfolgt die Stadt mehrere Ziele: Neben mehr Bildungsgerechtigkeit und sozialer Teilhabe soll sichergestellt werden, dass alle Kinder unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien Zugang zu einem warmen und gesunden Mittagessen erhalten. Darüber hinaus verbindet der Beschluss die Schulverpflegung mit dem Ziel, regionale Wertschöpfungsketten zu stärken und den Einsatz regional erzeugter Lebensmittel auszubauen.
Wie die konkrete Organisation der Verpflegung künftig aussehen wird, ist noch offen. Die Stadtverwaltung will ein Konzept vorlegen, das sowohl die Versorgung der Schulen als auch die Einbindung regionaler Strukturen berücksichtigt.

